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Verein verzeichnet einen Anstieg von Beratungsanfragen

Kinderschutzbund Rosenheim bietet wichtige Hilfe in der Corona-Zeit

Der neue Vorstand um (von link) Kassenprüfer Heinz Schmidt, stellvertretende Vorsitzende Heide von Raußendorff, Schriftführerin Brigitte Stöcker, Vorsitzende Irmgard Bauer, stellvertretende Vorsitzende Barbara Zanetti, Beisitzer Maria Bürger, Silke Schmidt und Konrad Doser sowie Geschäftsführerin Marianne Guggenbichler.
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Der neue Vorstand um (von link) Kassenprüfer Heinz Schmidt, stellvertretende Vorsitzende Heide von Raußendorff, Schriftführerin Brigitte Stöcker, Vorsitzende Irmgard Bauer, stellvertretende Vorsitzende Barbara Zanetti, Beisitzer Maria Bürger, Silke Schmidt und Konrad Doser sowie Geschäftsführerin Marianne Guggenbichler.

Der Kinderschutzbund Rosenheim kümmert sich um die Anliegen von Kindern, Jugendlichen und deren Familien. Die Coronazeit war für viele von ihnen herausfordernd, was sich in den erhöhten Beratungsanfragen widerspiegelt.

Rosenheim – Bei der Jahresversammlung des Kinderschutzbundes Rosenheim standen Neuwahlen an. Die bisherige Schriftführerin Irmgard Bauer wurde zur Vorsitzenden gewählt, Heide von Raußendorff und Barbara Zanetti sind ihre Stellvertreter, Schatzmeisterin ist Marianne Suren. Neu im Vorstand sind Brigitte Stöcker als Schriftführerin sowie Silke Schmidt, Maria Bürger und Konrad Doser als Beisitzer. Die Kassenprüfer Heinz Schmidt und Manfred Wirth bleiben im Amt.

Landrat Otto Lederer und Werner Gartner, Wasserburgs Zweiter Bürgermeister, drückten dem Kinderschutzbund Dank für sein Engagement aus. Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht vertrat die Stadt Rosenheim.

Geschäftsführerin Marianne Guggenbichler berichtete über 2019 bis 2021 mit dem breiten Aufgabengebiet der 49 Beschäftigten und 180 Ehrenamtlichen. Eine Steigerung erfuhren Jugendhilfemaßnahmen der Jugendämter mit Aufträgen von mehr als 200 Familien, darunter 98 nach Trennung/Scheidung. Die Kindergruppe „Abenteuer Trennung“ fand weiter statt.

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Bei der offenen Eltern-Kind-Treffs in Rosenheim und Wasserburg gab es digitale Beratungsangebote sowie das Angebot „Tapetenwechsel“, bei dem Eltern Spielräume buchen konnten. Kurse von „Starke Eltern – Starke Kinder“ waren digital.

Beim digitalen Babybegrüßungsfest 2021 von „Willkommen!“, ein Projekt der Koordinierungsstelle Frühe Kindheit KoKi der Stadt Rosenheim, des Amts für Kinder, Jugendliche und Familien mit dem Kinderschutzbund und dem Bildungswerk Rosenheim, wurden 205 Infotaschen übergeben.

Die Beratungsanfragen stiegen stark an: „Psychosoziale Probleme, Home Schooling, Vereinsamung und Isolation waren die häufigsten Themen der Kinder“, weiß Guggenbichler. Außerdem waren es Verhaltensauffälligkeiten der Kinder, erhöhter Medienkonsum sowie Überforderung und Hilflosigkeit der Eltern.

Der Kinderschutzbund ist Träger des Mehrgenerationenhauses Wasserburg und der Kontaktstelle Bürgerschaftliches Engagement in Rosenheim mit Sitz im Bürgerhaus Miteinander. Aktuell steht der Umzug der Geschäftsstelle und Büroräume in die Rosenheimer Herbststraße an. Regionalbeauftragte Rita Voggenauer stellte das Projekt Elterntalk vor.

Mitglied seit der Gründung vor 40 Jahren

Landesvorsitzende Susanna Kaiser verlieh die Silberne Ehrennadel und eine Ehrenurkunde an Anna-Maria Ehrlicher, die nach 14 Jahren nicht mehr kandidiert, für ihr Engagement als Vorsitzende des Orts- und Kreisverbandes, im Vorstand des Landesverbandes Bayern und in der Strukturkommission des Bundesverbandes. Franz-Josef Würfl, seit 2006 im Vorstand und ebenfalls scheidend, erhielt die Ehrenmitgliedschaft. Auch die ausscheidenden Beisitzerinnen Monika Gertraud Gruber und Sylvia Tomm erhielten Dank.

Der Kinderschutzbund Rosenheim wurde vor 40 Jahren gegründet. Maria Knott-Klausner und Traudl Goßmann wurden für ihre 40-jährige Mitgliedschaft geehrt, Marianne Eckardt, Gabriele Heindl, Max Keil, Josefine Kirschner, Ingrid Meindl-Winkler, Elisabeth Mottinger und Magdalena Restle erhielten eine Urkunde für 30-jährige Verbundenheit. Zwei Mitglieder erhalten ihre Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft per Post, ebenso weitere 30 Personen für 30 Jahre. re/PW

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