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39 HABEN DIE EINS VOR DEM KOMMA

114 Schüler des Rosenheimer Karolinen-Gymnasiums haben ihr Abiturzeugnis bekommen

Erzielten einen Traumschnitt bei den Abiturprüfungen: (von links) Jonas Gerg, Julian Daurer, Carina Ostermann und Michael Hoyer
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Erzielten einen Traumschnitt bei den Abiturprüfungen: (von links) Jonas Gerg, Julian Daurer, Carina Ostermann und Michael Hoyer

„Die Welt von morgen wartet auf euch – enttäuscht sie nicht! Formt sie, gestaltet sie, meistert sie!“ Mit dieser Aufforderung verabschiedete Oberstudiendirektorin Sigrid Rechenauer jetzt die 114 Abiturienten des Karolinen-Gymnasiums im Rahmen der Abiturverleihung.

Rosenheim – Obwohl das Schuljahr 2021 den Schülern und Kursleitern aufgrund der Pandemie einiges abverlangt hatte, glänzten 39 Schüler mit einem Einser vor dem Komma – also knapp 34 Prozent des Jahrgangs (siehe Kasten). Sonderpreise für ausgezeichnete Leistungen in einzelnen Fächern gab es zudem für Linda Marché in katholischer Religionslehre, für Verena Frappier und Philomena Pfeiffer in Chemie, für Jonas Fechter und Selina Mauermann in Biologie und für Corina Eder und Madita Wermuth in Physik.

Elisa Wimmer und Lilly Török konnten sich über eine Finanzspritze aus der Dr. Maria-Miehle-Stiftung für das zweit- und drittbeste Deutschabitur freuen. Außerdem konnten vom Förderverein gestiftete Büchergutscheine an die langjährig in der SMV, dem Schulsanitätsdienst und dem Technikteam tätigen Schüler vergeben werden. Die ehemalige Schülersprecherin Madita Wermuth erhielt den schulinternen und ebenfalls vom Förderverein finanzierten „Thomas-Stumpf-Preis“ für besonderes Engagement im sozialen Bereich.

+++ Alle Infos rund um die Abifeiern in der Region gibt es auf der Themenseite der OVB-Heimatzeitungen +++

Humorvoll ließen die Abiturienten Benigna Helf und Lucia Betz in einer Rede ihre Schulzeit mit den Veranstaltungen und Schulfahrten von der Unterstufe bis zur Mittelstufe Revue passieren, um dann etwas bedauernd festzustellen, dass in der Oberstufe außer dem Besuch der Abi-Messe keine Exkursionen stattfinden konnten. Zum Abschluss galt ihr Dank neben den Eltern und Lehrern auch allen weiteren Mitgliedern der Schulfamilie wie Sekretariat, Hausmeister, Putzdienst, Mensa- und Pausenverkaufsteam, deren wichtige Unterstützung im schulischen Alltag oft etwas untergehe.

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In einer zweiten Rede stellten Veronika Huber und Leonhard Schröder launig die verschiedenen Methoden dar, wie zahlreiche Schüler die Unzulänglichkeiten des Internets und der verschiedenen Lernplattformen im Distanzunterricht ausnutzten, um sich vor Arbeitsaufträgen und Leistungserhebungen drücken zu können. Auch sie bedankten sich bei Eltern und Lehrern, die sie auf dem Weg zum Abitur unterstützt hätten.

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Diesem Dank an Lehrkräfte und Eltern schloss sich auch Schulleiterin Rechenauer in ihrer Rede an, die sie mit einer Anekdote über den Physiker und Nobelpreisträger Niels Bohr einleitete, der angeblich als Student einen Prüfer mit auf den ersten Blick trivialen, aber sehr originellen Antworten zur Verzweiflung trieb. Diese Kreativität und Originalität sei notwendig, um die derzeit größte Herausforderung der Menschheit zu lösen, nämlich wie der immense Energiebedarf gerecht und klimaverträglich gedeckt werden könne. Rechenauer forderte die Abiturienten auf, „ihr in zwölf Jahren erworbenes Wissen und ihre Fertigkeiten zu vertiefen und offen für Neues zu sein“.

Die besten Absolventen im Überblick

Mit der Traumnote von 1,0 ragten Sara Sujan (Preisträgerin der Dr. Maria-Miehle-Stiftung für das beste Gesamtergebnis und für das beste Deutschabitur sowie der Dax-Stiftung der Firma Kathrein, weiterhin Preis für das beste Lateinabitur) und Carina Ostermann (Preisträgerin der Dr. Maria-Miehle-Stiftung für das zweitbeste Gesamtergebnis, der Dax-Stiftung der Firma Kathrein und der Firma Adphos für das beste Physikabitur) heraus. Der Frauenpower an der Spitze folgten mit Julian Daurer (1,1; Preisträger der Dr. Maria-Miehle-Stiftung für das drittbeste Gesamtergebnis und Preisträger der Deutschen Mathematikervereinigung für das beste Mathematikabitur), Jonas Gerg (1,2) und Michael Hoyer (1,3) drei junge Herren nach, die aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen in den naturwissenschaftlichen Fächern auch das begehrte Mint-EC-Zertifikat verliehen bekamen, das als „kleiner Türöffner“ für naturwissenschaftliche Studiengänge gilt.re

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