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Neueröffnung in Rosenheims Innenstadt

Feinkost statt Infos zum Brenner-Nordzulauf: Das sind die Pläne für die Salinstraße 1

Freuen sich auf die Neueröffnung im Dezember: Sophie Lumpe (links) und Constanze Pusch.
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Freuen sich auf die Neueröffnung: Sophie Lumpe (links) und Constanze Pusch.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Fünf Jahre lang war die Salinstraße 1 in Rosenheim die Anlaufstelle für Fragen rund um den Brennernordzulauf. Nachdem das Interesse in den vergangenen Jahren spürbar nachgelassen hat, beschloss die Bahn, das Büro Ende Oktober zu räumen. Die gute Nachricht: Ein Nachfolger steht bereits fest.

Rosenheim - Mutige Menschen braucht das Land. Davon ist Sophie Lumpe überzeugt. Seit drei Jahren betreibt sie das Geschäft „Shoe Company Concept“ in der Salinstraße 1 und bietet neben Schuhen, Taschen und Kleidung auch Delikatessen an. Sie steht in ihrem Laden, zeigt auf Olivenöl, Gin-Flaschen und die bunt verpackte Schokolade.

Öffnung während des Lockdowns

„Ich habe immer schon mit Leidenschaft Feinkost verkauft“, sagt die Geschäftsführerin. Doch zu Beginn der Pandemie habe sich das Angebot noch einmal deutlich vergrößert. Nur so habe sie gewährleisten können, dass ihr Geschäft auch während des Lockdowns geöffnet bleiben kann. „Mir ist dann erst bewusst geworden, dass ein Feinkostladen in Rosenheim fehlt“, sagt Sophie Lumpe.

Also beschließt sie, einen Ort zu schaffen, der nicht nur zum Wohlfühlen einlädt, sondern auch verschiedene Bedürfnisse befriedigt - direkt neben ihrem bestehenden Laden „Shoe Company Concept“.

Mitarbeiterin hat bei Heinz Winkler gelernt

Ein Jahr später steht nicht nur das Konzept, sondern es gibt auch ein konkretes Datum: Am 5. Dezember eröffnet der Feinkostladen „Deli Company“. Neben Brot, Wein, Käse, Salami und verschiedenen Salaten will Sophie Lumpe auch Kaffee, Sandwiches und Champagner anbieten.

„Wir wollen einen Platz schaffen, wo man gerne ist und isst“, sagt Constanze Pusch. Die Hotelfachfrau, die bei dem erst kürzlich verstorbenen Sternekoch Heinz Winkler gelernt und in den vergangenen Jahren im Catering tätig war, ist die erste Mitarbeiterin im „Deli“. „Meine Eltern haben schon in der Gastronomie gearbeitet. Ich habe es praktisch mit der Muttermilch aufgesogen“, sagt Pusch.

Das Wohlbefinden der Gäste

Aus diesem Grund habe sie auch sofort zugestimmt, als Sophie Lumpe sie gefragt habe, ob sie sich nicht vorstellen könne, im neuen Feinkostladen zu arbeiten. Die Inhaberin selbst wird am Montag hinter der Theke stehen, sich aber an den anderen Tagen um ihren „Concept Store“ nebenan kümmern.

Einbau der kompletten Küche

Bis es soweit ist, muss in den Räumen in der Salinstraße 1 noch einiges passieren: Der Boden muss erneuert, die komplette Küche eingebaut und die Elektronik installiert werden. Sophie Lumpe erzählt von den portugiesischen Wandfliesen, die sich im Geschäft wiederfinden sollen, und davon, dass sie viel Wert darauf lege, nur mit in der Region ansässigen Handwerken zusammenzuarbeiten. „Der Laden wird wie ein kleines Schmuckkästchen, wo sich jeder wiederfinden kann“, sagt sie.

Ein Lebensgefühl vermitteln

In weniger als einem Monat eröffnet der Feinkostladen „Deli Company“ dann seine Pforten. „Wir wollen ein Lebensgefühl vermitteln“, sagt Sophie Lumpe. Sie selbst sei eine Genießerin, die gerne neue Dinge ausprobiert. Genau das will sie jetzt auch ihren Kunden ermöglichen - und nebenbei ihr Business erweitern. „Man muss es einfach machen. Es braucht mutige Menschen“, sagt die Geschäftsführerin.

Ziel: Ein Bedürfnis wecken

Wie wichtig Neueröffnungen für eine Stadt wie Rosenheim sind, weiß auch Citymanagement-Geschäftsführerin Sabrina Obermoser: „Ein vielfältiges und individuelles Angebot ist wichtig für die Stadt um nicht austauschbar zu sein. Neueröffnungen sind daher wichtig, weil den Besuchern und Kunden wieder etwas Neues und Interessantes geboten wird, das ein Bedürfnis weckt.“

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