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Christopher Seiler im OVB-Interview

„Seiler und Speer“ kommen nach Rosenheim: Warum Konzerte in Bayern für sie immer besonders sind

Christopher Seiler von „Seiler und Speer“ freut sich auf das Konzert in Rosenheim.
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Bernhard Speer (Bild) und Christopher Seiler von „Seiler und Speer“ freuen sich auf das Konzert in Rosenheim.
  • Julian Baumeister
    VonJulian Baumeister
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Mit dem Hit „Ham kummst“ haben „Seiler und Speer“ die Charts gestürmt. Am 7. September kommt die Austro-Pop-Band ins KuKo nach Rosenheim. Vorab spricht Frontmann Christopher Seiler im OVB-Interview über die Unterschiede zwischen Österreichern und Bayern, wie er auf seine Songtexte kommt und warum österreichische Lieder in Norddeutschland genauso funktionieren.

Sie kommen aus Österreich, dann kennen Sie sicher Rosenheim?

Christopher Seiler: Ja, auf jeden Fall. Vor vielen Jahren habe ich hier schon mal ein Kabarett gespielt. Und die „Rosenheim Cops“ kennt man natürlich.

Wie groß ist die Vorfreude aufs Konzert in Rosenheim?

Christopher Seiler: Irrsinnig groß! Wir spielen gerade schon auf einigen Festivals, aber auf Rosenheim freuen wir uns besonders. Es ist allgemein schön, wieder mit der Band unterwegs zu sein und vor Fans spielen zu dürfen.

Sind Konzerte in Städten, in denen Ihr Dialekt besser verstanden wird, noch intensiver?

Christopher Seiler: Klar, das macht einen Unterschied. Wenn wir im Norden Deutschlands spielen, dann müssen wir uns vor allem bei den Ansagen zwischen den Songs zusammenreißen und uns am Hochdeutschen versuchen. Das wird in Rosenheim anders sein. Genauso super ist es, wenn die Fans im Norden unsere Texte ausdrucken, mitbringen oder sogar vorab extra auswendig lernen. Da wird sich richtig auf uns vorbereitet.

Was sind denn eigentlich die Unterschiede zwischen den Österreichern und den Bayern?

Christopher Seiler: Zunächst mal die Postleitzahl. Und die Bayern sind wahrscheinlich ein bisschen trinkfester (lacht). Sonst schätzen wir die Gastfreundschaft in Bayern sehr.

Zur Musik, wie würden Sie Ihren Musikstil beschreiben?

Christopher Seiler: Der hat sich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Die Anfänge waren eher spaßiger Austro-Pop. Einfach nur, um Musik zu machen. Eigentlich sind wir aber eine Rockband. Mittlerweile passen wir irgendwie in jedes Genre. Wir haben das Glück, dass die Musik, die uns gefällt, auch unseren Fans gefällt.

Die Liedtexte sind oft sehr lebensnah, wie kommt man darauf?

Christopher Seiler: Ich habe keine Ahnung (lacht). Manchmal fallen mir die Texte im Schlaf ein und dann stehe ich um 3 Uhr nachts auf und schreibe es runter.

Werden in den Liedern auch Erfahrungen aus Ihrem eigenen Leben verarbeitet?

Christopher Seiler: Teils, teils. Lieder wie „Ala bin“ oder „Hödn“ sind aus unseren Erlebnissen entstanden, aber manchmal wollen wir auch einfach nur eine Geschichte erzählen.

Ist es da ein Vorteil, dass Sie als Schauspieler und Komiker schon früh Bühnenerfahrung sammeln konnten?

Christopher Seiler: Auf jeden Fall. Auf der Bühne passieren manchmal unvorhersehbare Dinge. Da muss man spontan reagieren können.

Was ist denn Ihr Lieblingslied von Ihnen selbst?

Christopher Seiler: Das ist schwer. Aber wahrscheinlich „Ala bin“, der Song bedeutet mir sehr viel. Und „Soits lebn“, das hat mein Großvater immer beim Zuprosten gesagt. Damit haben wir seinen Spruch verewigt.

Ihr größter Hit ist „Ham kummst“. Ist es nach der Corona-Zeit wieder ein „Heimkommen“ auf die Bühne?

Christopher Seiler: Ja! Die ganze Band ist froh, dass wir wieder auf die Bühne dürfen. Das ist uns so abgegangen. Wir machen die Musik in erster Linie nicht für Geld, sondern für die Emotionen, die du auf der Bühne zurückbekommst. Das hört sich vielleicht kitschig an, aber es ist so. Und wenn dir das genommen wird, dann fehlt etwas im Leben eines Künstlers.

Was haben Sie in den zwei Corona-Jahren gemacht?

Christopher Seiler: Viele neue Lieder geschrieben und das, was viele in der schweren Zeit gemacht haben: nichts (lacht).

Bringen Sie neue Lieder mit nach Rosenheim?

Christopher Seiler: Der Bernhard Speer und ich haben paar Solos dabei. Und wir haben tatsächlich ganz oft bei den Soundchecks noch irgendwelche Ideen. Die schreiben wir dann spontan auf und spielen sie im Konzert. Das kann in Rosenheim auch passieren.

Und wann gibt es ein neues Album?

Christopher Seiler: Im Oktober gehen wir ins Studio und nehmen das vierte Album auf. Das könnte dann im April erscheinen, wenn es gut läuft.

Welches Lied sollten sich Menschen anhören, die noch nie einen Song von Ihnen gehört haben?

Christopher Seiler: Am besten die Version von „Ala bin“ mit dem Orchester. Das ist musikalisch richtig gut, finde ich.

Zum Schluss, auf was kann sich Rosenheim am 7. September freuen?

Christopher Seiler: Auf einen wunderschönen Abend.

Interview: Julian Baumeister

Informationen zum Konzert: Seiler und Speer“ treten am Mittwoch, 7. September , im KuKo Rosenheim auf. Beginn ist um 20 Uhr. Unterstützt werden sie im Vorfeld von „Da Rocka & da Waitler“. Karten gibt es noch unter www.kuko.de oder www.cofo.de.

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