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Herbstfest wirft Schatten voraus

Vertrag für Loretowiese läuft aus: Rosenheim sucht Standort für Impfzentrum

 Die Inntalhalle könnte schon bald wieder fürs Herbstfest gerüstet werden.
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Die Girlanden hängen noch immer: Die Inntalhalle könnte schon bald wieder fürs Herbstfest gerüstet werden. Doch wo soll das Impfzentrum Platz finden? Foto Hadersbeck
  • Michael Weiser
    VonMichael Weiser
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Die gute Nachricht: Rosenheim hat echte Chancen, wieder ein Herbstfest zu erleben. Die schlechte Nachricht: Fürs Impfzentrum sucht die Stadt noch immer einen Standort. Ein potenzieller Kandidat dürfte durch den Krieg in der Ukraine ausgeschieden sein.

Rosenheim – Noch gut sieben Wochen, dann werden Impfzentrum und Testzelt von der Loretowiese in Rosenheim weichen. Der Vertrag mit Inntalbesitzer Auerbräu läuft Ende April aus. Außerdem wolle die Stadt, so versicherte Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl gegenüber den OVB-Heimatzeitungen, einem Herbstfest nach zwei Jahren Corona-Pause keinesfalls im Wege stehen.

Zumindest für den Höhepunkt des Rosenheimer Festkalenders sieht es tatsächlich nicht schlecht aus. Bei der Jahresversammlung des ausrichtenden Wirtschaftlichen Verbands am 21. März könnten bereits Einzelheiten bekanntgegeben werden. Jedenfalls sei man vorsichtig optimistisch, sagte Verbandsgeschäftsführer Klaus Hertreiter. Anfang Mai berät München mit der Staatsregierung übers Oktoberfest - von dieser Entscheidung könnten auch Wohl und Wehe der Rosenheimer Herbstfestpläne abhängen.

Aber wohin mit den Pandemie-Einrichtungen, die von Stadt und Landkreis Rosenheim gemeinsam getragen werden? Die Augen der Verantwortlichen richteten sich auf ein Gelände zwischen Brückenberg und Bahnhof. Dort sollte offenbar das Impfzentrum aufgebaut werden.

Außerdem gab oder gibt es wohl Überlegungen, ein Testzentrum in der Nachbarschaft des B&B-Hotels am Bahnhof aufzustellen. Offiziell will derlei aber niemand bestätigen, ebenso wenig wie die die Überlegungen für einen alternativen Standort des Impfzentrums in der Luitpoldhalle. Sie wird im übrigen als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet, damit dürfte die Halle als Standort ausgeschieden sein.

Impfkampagne auf einem Tiefststand

Laut Christian Schwalm, Sprecher der Stadt Rosenheim, führt die Verwaltung in Sachen Impfzentrum und Testzentrum derzeit Gespräche in mehrere Richtungen. Berichte von favorisierten Standorten seien Spekulation. Die Stadt werde verschiedene Faktoren berücksichtigen müssen. So sei überhaupt noch nicht klar, in welchem Umfang künftig Impfungen nachgefragt seien.

Seit einigen Wochen stagniert die Impfkampagne auf niedrigem Niveau. Auch der proteinbasierte Impfstoff Nuvaxovid, von dem man sich eine höhere Akzeptanz bei Impfskeptikern erwartet hatte, brachte keine Trendwende. In der Kalenderwoche von 28. Februar bis 6. März habe die Zahl – inklusive Auffrischungs-Booster und Kinderimpfungen – bei gerade mal 423 gelegen, sagte Schwalm.

Bei der Suche nach einem Standort aber wolle man sich darauf nicht verlassen. Man müsse von den Kapazitäten darauf vorbereitet sein, dass die Nachfrage wieder steige.

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