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Übersicht über Neueröffnungen

Ramen, Donuts und zahlreiche Modegeschäfte sind ab sofort in Rosenheim zu finden

Ein Überblick: In der Rosenheimer Innenstadt haben neben zahlreichen Restaurants auch etliche Bekleidungsgeschäfte eröffnet. Klinger
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Ein Überblick: In der Rosenheimer Innenstadt haben neben zahlreichen Restaurants auch etliche Bekleidungsgeschäfte eröffnet.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Die Rosenheimer Innenstadt erwacht nach der Corona-Zwangspause immer mehr zum Leben – und mit ihr etliche neue Geschäfte und Restaurants. Eine Übersicht über die Neueröffnungen und Gespräche mit den Inhabern, worauf sich die Rosenheimer freuen können.

Rosenheim – Thomas Bugl ist erleichtert. Um sich einen Überblick über die Neueröffnungen zu machen, hat der Wirtschaftsdezernent der Stadt Rosenheim sogar seinen Urlaub unterbrochen. „Erfreulich ist vor allem, dass es in nicht wenigen Fällen relativ schnell zu Neuvermietungen gekommen ist. Das ist der beste Beweis, dass Rosenheim als Handels- und Gastronomiestandort Qualität hat.“ Gemessen an den drei Lockdowns und den Folgen in anderen Städten sei die „Passantenfrequenz auf hohem und der Leerstand auf niedrigem Niveau“.

Asiatische Kultur statt Currywurst

Beispielsweise in der Ruedorfferstraße 6. Im ehemaligen „Hans Wurst“ eröffnet Maximilian Förster am kommenden Montag die „Ramen Lodge“. „Die Idee ist aus meiner Leidenschaft für die asiatische Kultur entstanden“, sagt der gebürtige Rosenheimer. Nach seiner Ausbildung zum Restaurant-Fachmann hat sich Förster entschieden, die asiatische Küche nach Rosenheim zu bringen. Geöffnet hat das Lokal von Montag bis Freitag, 11 bis 14 Uhr.

Einen Herzenswunsch erfüllt

Ebenfalls neu ist das Restaurant „Javie Cuisine“ in der Münchener Straße 74, das bereits seit einigen Tagen geöffnet hat.

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„Bis jetzt ist noch wenig los“, sagt Anh Tuan Tran, der darauf hofft, dass sich das bald ändert. Dem 51-Jährigen gehört das Bambus-Bistro in der Frühlingsstraße, mit der Eröffnung des Restaurants hat er sich jetzt einen Herzenswunsch erfüllt. Angeboten wird vietnamesisches und japanisches Essen.

Inspiriert von Einflüssen aus der ganzen Welt

Anfang August eröffnet in der Nähe vom Busbahnhof, in der Heilig-Geist-Straße 18, wie berichtet, die Restaurantkette „my Indigo“. Inspiriert von Einflüssen aus der ganzen Welt bietet das Lokal unter der Leitung von Franchise-Partnerin Simona Munteanu ein Angebot aus Curries, Suppen, asiatischen Noodle Bowls, Salaten und selbst gemachten Limonaden an.

Brownies, Oreos und Himbeeren

Bereits etabliert hat sich der „Royal Donuts“ am Ludwigsplatz 34. Von einem einfachen Donut mit Schokoglasur bis hin zu Teigkringeln mit Toppings wie Brownies, Oreos, Himbeeren oder Nüssen gibt es in dem Lokal eine breite Auswahl an Süßem.

Neue Lokale gibt es außerdem in der Münchener Straße 29 (King Imbiss), in der Weinstraße 3 (Habana Café) und in der Bahnhofsstraße 2 (Pane e cafe).

Neues Dirndl-Geschäft

Doch nicht nur kulinarisch gibt es in Rosenheim vieles neu zu entdecken. So haben in der Innenstadt auch etliche Modegeschäfte eröffnet. Unter anderem „Dirndl & Stenz“ in der Kaiserstraße 16, „c5 Rinascimento“ am Max-Josefs-Platz 24 und „Lively“ in der Nikolaistraße 1.

Neues Leben in der Münchener Straße

Am Ludwigsplatz 20, dort, wo viele Jahre lang Küchengeräte verkauft worden sind, zieht im August das Bekleidungsgeschäft „Sego. Concept Store“ ein. Und auch ein Teil der prominenten Leerstände in der Münchener Straße gehört bald der Vergangenheit an. Bei einem Spaziergang durch die Straße fällt unter anderem der Dekoladen „Nanu Nana“ ins Auge, der in die ehemalige Orsay-Filiale einzieht.

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Bei dem Geschäft handelt es sich laut Sabrina Obermoser, Geschäftsführerin des City-Managements, um einen Pop-up-Laden. Darunter versteht man ein kurzfristiges Geschäft, das vorübergehend in leer stehenden Räumen betrieben wird. Wann die Rosenheimer hier einkaufen können, darüber konnte Kommunikationsmanagerin Imke Nicolaisen noch keine Auskunft geben.

Damenmode statt Schuhladen

Und auch in das ehemalige Schuhgeschäft Tamaris in der Münchnerstraße 18, das – wie berichtet – Ende Juli schließen musste, zieht neues Leben ein. Hier eröffnet am 16. September das Damenmodegeschäft Gerry Weber. „Rosenheim ist für uns eine attraktive und reizvolle Stadt“, sagt Pressesprecherin Kristina Schütze. Neueröffnungen gibt es zudem in der Riederstraße 4 (Brautparadies), in der Gillitzerstraße 14 (Orangewerk), in der Kaiserstraße 14 (Supplement & Nutrition Store), in der Gillitzerstraße 2 (Raumwerk und 93 Grad) und in der Münchener Straße 12, im Untergeschoss vom Karstadt (Go Asia).

Nachmieter für die alte Post

Und auch die ehemalige Postfiliale am Ludwigsplatz hat einen Nachmieter gefunden. Das Modegeschäft „Block6“ zieht im Herbst von der Gillitzerstraße an den Ludwigsplatz.

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„In der Vergangenheit haben wir sehr wenig Kundschaft gehabt, unter anderem wegen der schlechten Erreichbarkeit“, sagt Geschäftsführerin Sabrina Knierer, die darauf hofft, dass sich die Situation am Ludwigsplatz verbessert.

Sommer in Rosenheim trägt Früchte

Froh über die vielen Neueröffnungen ist auch Sabrina Obermoser vom City-Management: „Die Frequenz in der Stadt hat sich merklich gesteigert.“ Das liege ihrer Meinung nach auch an Maßnahmen wie „Rosenheim blüht auf“, dem kostenlosen Parken am Wochenende sowie den Aktionen rund um den „Sommer in Rosenheim“, die „sehr gut angenommen werden und der Stadt guttun“.

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