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Am Ludwigsplatz

Radständer statt Auto-Parkplätze: Frust bei Rosenheimer Anwohner

Der Grund für den Unmut: Anwohner Markus Fels, der aus Gründen der Privatsphäre nicht auf dem Bild zu sehen sein will, findet die neuen Radständer am Rosenheimer Ludwigsplatz komplett unsinnig.
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Der Grund für den Unmut: Anwohner Markus Fels, der aus Gründen der Privatsphäre nicht auf dem Bild zu sehen sein will, findet die neuen Radständer am Rosenheimer Ludwigsplatz komplett unsinnig.
  • Korbinian Sautter
    VonKorbinian Sautter
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Mehr Platz für Fahrräder, weniger für Autos. Laut dem Radentscheid des Rosenheimer Stadtrats sollen 1000 neue Fahrradständer großflächig aufgestellt werden. Für den Ludwigsplatz bedeutet das zwei Parkplätze weniger und jede Menge Ärger für Autofahrer und Anwohner.

Rosenheim – Rund 1000 neue Fahrradständer sollen in Rosenheim aufgestellt werden. So lautet der Stadtratsbeschluss vom 4. April. Am Ludwigsplatz geht das jedoch auf Kosten zweier Autoparkplätze. Für Anwohner Markus Fels ist das ein absolutes Unding. Er sehe täglich, wie sich die Besucher der Innenstadt um die knappen Parkmöglichkeiten stritten und fordert die Stadt auf, den „Schildbürgerstreich“ so schnell wie möglich wieder rückgängig zu machen.

Offiziell im Parkverbot

Denn trotz des neuen Radständers hätten die meisten ihre Fahrräder so abgestellt, dass weiterhin zwei Autos Platz gehabt hätten. Daraufhin habe die Stadt allerdings sowohl eine neue Abgrenzung angefertigt als auch das Parkschild weiter nach rechts versetzt. Wenn man sich nun also in die kleiner gewordene Lücke schiebt, um ein paar Einkäufe zu erledigen, steht man ab jetzt offiziell im Parkverbot.

Fels ist dabei nicht der einzige, der die neuen Radhalterungen moniert. Schon im April beschwerte sich Rosenheimer Ernest Krapfl über die unglückliche Platzierung.. Die Stadt Rosenheim kennt das aktuelle Problem und verweist darauf, dass der Stadtrat im Rahmen des Radentscheids beschlossen habe, 1000 zusätzliche Fahrradständer aufzustellen.

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In diesem Zug müssten aber eben auch rund 29 Autoparkplätze wegfallen. Dass die Fläche dabei so weitflächig abgesperrt ist, liegt laut dem stellvertretenden Pressesprecher der Stadt, Christian Schwalm, daran, dass die Räder von beiden Seiten entnommen und abgestellt werden müssten, auch wenn die daneben beginnenden Pkw-Plätze belegt sind. Um das zu gewährlisten, wurde das Parkverbotsschild in dafür ausreichender Entfernung angebracht.

Forderung nach Umbau wird laut

Für Fels ist diese Begründung bestenfalls eine gute Ausrede. Er wisse auf Anhieb eine bessere Stelle, an der man die Halterungen anbringen könnte, ohne dass gleich zwei Parkplätze wegfielen.

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„Gleich 20 Meter weiter auf der anderen Straßenseite gibt es zahlreiche Möglichkeiten dafür. Da würde es niemanden stören.“ Der Rosenheimer hofft daher, dass die ganze Aktion sobald wie möglich rückgängig gemacht wird und er wieder aus dem Fenster schauen kann, ohne sich ständig ärgern zu müssen.

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