Radentscheid Rosenheim: Grüne fordern Tempo bei der Umsetzung

Rosenheim – Die Konsequenzen aus dem Radentscheid müssen umgesetzt werden.

Darauf drängt die Stadtratsfraktion der Rosenheimer Grünen. In einem Antrag an Oberbürgermeister Andreas März (CSU) fordern sie daher eine Übersicht darüber, wie weit die Planungen fortgeschritten sind. Die Stadt soll sie bis zum Verkehrsausschuss am 23. Juni ausarbeiten und vorlegen.

Wie berichtet, hatte sich der Rosenheimer Stadtrat im März dieses Jahres mehrheitlich dazu entschlossen, die Ziele des Radentscheids umzusetzen. Es sein nun an der Zeit, auch zu klären, in welchen Schritten und bis wann die Forderungen verwirklicht werden können, schreibt die Stadtratsfraktion der Grünen in ihrem Antrag. Wichtig dabei sei zudem, dass die Stadt prüfe, welche Auswirkungen die Neuerungen der Straßenverkehrsordnung auf den Fahrradverkehr in der Stadt Rosenheim haben, aber auch auf die Ziele des Radentscheids.

9500 Menschen hatten unterzeichnet und damit das Bürgerbegehren „Radentscheid Rosenheim“ auf den Weg gebracht. Grundsätzliches Anliegen der Initiatoren um Armin Stiegler, Steffen Storandt und Dirk Lang ist es, dem Radverkehr mehr Priorität einzuräumen. Zu den geplanten Projekten gehört ein Aus- und Umbau des Geh- und Radweges an der Gießereistraße, der vom Bahnhof in Richtung der Kufsteiner Straße führt. Außerdem sollen alle Kreuzungen und Einmündungen so umgebaut werden, dass Radfahrer genügend Platz haben, um sich aufzustellen, damit sie gut gesehen werden und direkt nach links abbiegen können. bw

Kommentare