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Kritik an Vorgehen der Polizei

Protest gegen Polizei-Aktion bei Lidl: „Schikane pur“

Protest gegen Polizei-Aktion bei Lidl: „Schikane pur“
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Produkte mit Cannabis boomen. Lidl hat sie jedoch wieder aus dem Sortiment entfernt. (Symbolbild)
  • VonAnnette Romming
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Am Montag (9.August) beschlagnahmten Beamte der Rosenheimer Polizei mehrere Cannabis-Produkte in einer Rosenheimer Lidl-Filiale. Der Cannabis Verband Bayern (CVB) nannte die Sicherstellung von Hanfprodukten bei Lidl durch Polizei und Staatsanwaltschaft nun „pure Schikane“.

Rosenheim - Mehrere Beamte stellten am Montag, den 9. August in einer Rosenheimer Lidl-Filiale cannabishaltige Produkte sicher. „Es handelt sich um zwei Produkte, die Pflanzenmaterial enthalten“, sagte Polizeisprecher Stefan Sonntag. Diese werden nun im Labor untersucht, um zu ermitteln, ob ein Straftatbestand vorliege oder von den Produkten eine Gesundheitsgefahr ausgehe.

„Die Ermittlungsbehörden agieren willkürlich und schikanieren kleine Händler und inzwischen auch große Discounter“, kritsierte nun Wenzel Cerveny (60), Vorsitzender des Cannabis Verbandes Bayern (CVB), in einer Pressemeldung. 

Produkte enthalten laut Hersteller weder THC noch CBD

Die nun von Lidl verkauften Produkte – etwa „Cannabis-Cookies“, „Hash-Brownies“ und ein „Cannabis-Energy-Drink“ – enthalten auch laut Geschäftsführer Armin von Brunn kein CBD und erst recht kein THC. Die Artikel dürften damit weder eine berauschende noch eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Das Hauptverkaufsargument seien der Geschmack und die Aufmachung gewesen.

Lidl nahm die Produkte vorsorglich aus dem Sortiment.

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