Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Leserforum

Propaganda bei Friedenskundgebung stimmt traurig

Zum Bericht „Fernbleiben von OB März wirft Fragen auf“, erschienen im Lokalteil:

Ich war jüngst auf der Friedenskundgebung auf dem Max-Josefs-Platz, über die in der Ausgabe Ihrer Zeitung berichtet wird. Glücklicherweise schreiben Sie nur über die von der Mehrheit der Rednerinnen und Redner angesprochene und – hoffentlich – wirklich bei allen Kundgebungsbeteiligten auf Zustimmung stoßenden Punkte.

Traurig stimmt mich allerdings, dass der Linken-Bundestagsabgeordnete Ates Gürpinar, der ebenfalls als Redner auftrat, versucht hat, angebliche NATO-Erweiterungsbestrebungen in ein ähnliches Licht wie den Putinschen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu rücken. Auch seine Forderung, sich im Angesicht dieser Aggression keinesfalls militärisch besser aufzustellen, sondern weiter abzurüsten und sich rein auf Diplomatie zu verlassen, hat mich erstaunt.

Ich habe kein Verständnis dafür, wie man auf solch einer Solidaritäts- und Friedenskundgebung den Großteil seiner Redezeit dafür aufwenden kann, mindestens polarisierende, wenn nicht sogar propagandistische und in der Gesamtbevölkerung wohl kaum mehrheitsfähige Thesen aufzustellen.

Nicht viel besser hat es ein Gewerkschaftsvertreter, dessen Namen ich nicht mitbekommen habe, gemacht, der vom „Vasallentum“ gegenüber den USA sprach. Solch radikale Thesen stoßen Teilnehmer vor den Kopf und sorgen sicher nicht für größere Bereitschaft dafür, beim nächsten Mal wieder mitzumachen! Außerdem hat es mit der Verurteilung des Krieges und der Solidarität mit der Ukraine rein gar nichts zu tun.

Peter Allgajer

Rosenheim