Prokop-Fenster haben ihren Platz im Rosenheimer Romed-Klinikum gefunden

Es ist vollbracht: Die riesigen, farbigen Glasbild-Fensterbänder des Rosenheimer Malers und Grafikers Karl Prokop wurden in den vergangenen Tagen in die neue ökumenische Kapelle im Bettenhaus II des Romed-Klinkums eingesetzt.

„Es ist eine Meisterleistung“ sagt, Anton Heindl, der ehemalige Zweite Bürgermeister der Stadt Rosenheim. Lange hat er sich – gemeinsam mit den Mitgliedern des Fördervereins „Freunde des Klinikums Rosenheim“ für das Vorhaben eingesetzt, hat zahlreiche Spenden gesammelt. Denn die Erhaltung der Glasbild-Fensterbände sei mit einem großen, finanziellen Aufwand verbunden gewesen. Erst für den Ausbau und die Zwischenlagerung, später für die Montage. Die Kosten betragen rund 695 000 Euro. Doch seine Hartnäckigkeit hat sich ausgezahlt. Besonderer Hingucker: Die Lichtspiele, die in der gesamten Kapelle zu sehen sind, wenn die Sonne durch die Fenster fällt. „Sie werden wunderbar in Szene gesetzt“, sagt Josef Klinger, der Leiter der katholischen Klinikseelsorge. Die farbigen Glasbild-Fensterbänder sollen den Menschen im neuen Bettenhaus der Romed-Klinik Kraft und Hoffnung geben. Ende dieses Jahres soll das Bettenhaus fertiggestellt sein. Auf dem Bild zu sehen sind (von links): Anton Heindl, Georg Peter, Leiter Liegenschaften und Bau sowie Klinikseelsorger Josef Klinger. Schlecker

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