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Drei Leintücher

Projekt „Wir sind bunt“ soll auf Situation von Menschen mit Beeinträchtigung aufmerksam machen

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Unter dem Motto „Wir sind bunt“ haben Julia Muhle, Julia Tafelmaier und Sonja Altendorfer ein Sozialprojekt auf die Beine gestellt, um auf die Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen aufmerksam zu machen.

Rosenheim - Entstanden sind drei Leintücher, die – legt man sie aneinander – den Satz „Wir sind bunt“ ergeben. „Es wird immer viel von Inklusion gesprochen, aber an der Umsetzung fehlt es meistens noch“, sagt Tafelmaier. Sie arbeitet in der Heilpädagogischen Tagesstätte der Caritas in Rosenheim und hat gemeinsam mit ihren Schützlingen eines der drei Leintücher gestaltet.

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„Wir haben mit Luftpolster-Folie und Acryl-Farben gearbeitet“, sagt Tafelmaier. Ihre Kollegin Julia Muhle, Betreuerin der Außenwohngruppe Kobelberg der Stiftung Attl, und die dortigen Bewohner haben ebenfalls ein Leintuch entworfen und dabei mit Spraydosen, Acryl-Farben, Schwämmen und Gabeln gearbeitet.

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Nicht weniger kreativ waren Sonja Altendorfer und die Mitglieder der Floriangruppe des Christophorus-Heims in Brannenburg. Sie haben Farbe aus Tuben auf dem Leintuch aufgetragen und anschließend mit Hilfe eines Rollstuhls verteilt. „Wir haben das Projekt auf die Bedürfnisse unserer Bewohner abgestimmt“, so Tafelmaier.

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Die drei Leintücher sollen, so der Plan, im August an der Außenfassade der Städtischen Galerie Rosenheim ausgestellt werden. „Das Projekt zeigt, wozu Menschen mit Beeinträchtigungen fähig sind“, erklärt Tafelmaier die Zielsetzung.

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