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Posthöfe in Rosenheim: Erster Schritt in die Zukunft mit neuem Gebäude

Auf der Parkfläche im rechten Teil des Bildes soll das neue Gebäude entlang der Anton-Kathrein-Straße entstehen. ziegler

Die Neugestaltung des Quartiers Posthöfe am Rosenheimer Bahnhof kommt langsam in Fahrt. Wie berichtet, soll das rund 2,5 Hektar große Areal in den kommenden Jahren völlig neu gestaltet werden. Als erster Schritt in die Zukunft steht der Bau eines neuen Gebäudes entlang der Anton-Kathrein-Straße an.

Von Anton Maier

Rosenheim – Vorgesehen ist ein Bau auf einer Grundfläche von knapp 11 000 Quadratmetern mit fünf Vollgeschossen und ein bis zwei zurückgesetzten Staffelgeschossen. Der Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss der Stadt nahm den Entwurf in seiner jüngsten Sitzung ohne Gegenstimme an, Am kommenden Mittwoch muss noch der Stadtrat darüber entscheiden.

Bei einer Zustimmung würden die Pläne im ersten Quartal 2020 den Trägern öffentlicher Belange und den Bürgern zugänglich gemacht. „Diese haben dann die Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen“, erläutert Robin Nolasco, der Leiter des Stadtplanungsamts, im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.

Baubeginn im Jahr 2021 wahrscheinlich

Ein Baubeginn wäre 2021 wahrscheinlich, so Nolasco, im Laufe des Jahres 2023 könnte das Gebäude dann fertig sein. Zugute kommt dem Projekt, dass der Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden kann, wodurch eine Umweltprüfung entfällt. „Das Grundstück ist mit dem Parkplatz sowieso schon versiegelt“, erklärt der Leiter des Stadtplanungsamts.

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In den Entwürfen des Architekturbüros Leupold Brown Goldbach aus München sind sowohl Wohnungen als auch Büros vorgesehen. Im Erdgeschoss sollen Läden und kleinere Gastronomiebetriebe einziehen, davor ist eine großzügige Bürgersteigzone vorgesehen. Mindestens 50 Prozent der Dachflächen werden begrünt.

Die Entwicklung des Posthöfe-Areals ist ein langfristiges Projekt. Wir freuen uns, dass wir in absehbarer Zeit damit beginnen können“, sagt Franz Aicher junior, Geschäftsführer der BVG-Immobilien GmbH. Die beiden Rosenheimer Unternehmerfamilien Aicher und Wurm hatten das Areal im Jahr 2012 erworben. Der Gebäudebestand sei gut, so Aicher, den gelte es zu erhalten. Zugleich solle das Ensemble im Herzen der Stadt aber belebt werden. „Bisher hat es für die Rosenheimer kaum Bedeutung. Man nimmt nicht wahr, was dahinter steckt. Das wollen wir ändern, das Areal soll einen ganz neuen Charakter bekommen“, so Aicher im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen.

Lesen Sie auch: So soll das Quartier Posthöfe in Rosenheim entwickelt werden

Er unterstreicht damit, was Andreas Leupold vom beauftragten Architekturbüro bei der Vorstellung der Pläne gesagt hatte: Das Quartier, zu dem auch der Salinplatz gehöre, sei der „Eingang zur Rosenheimer Innenstadt“ vom Bahnhof aus. Am Ende der Entwicklung der Posthöfe solle ein „zweiter Pfad“ durch die Stadt entstehen. Was bisher ein „Schattendasein“ fristete, solle ins Licht gerückt werden, so Leupold.

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