Generalversammlung der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft

Paul Wimmer wird Ehrenschützenmeister

Schützenmeister Rudolf Thaller überreicht Paul Wimmer die Ehrenurkunde. Foto : re

Rosenheim - Einstimmig ernannten die Mitglieder der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft bei der Generalversammlung den langjährigen Zweiten Schützenmeister Paul Wimmer zum Ehrenschützenmeister. Schützenmeister Rudolf Thaller lobte dabei dessen geleistete Arbeit für die Feuerschützen, als er Wimmer eine handgefertigte Urkunde mit der Ernennung zum Ehrenschützenmeister ünerreichte. Seit 1982 fungierte dieser als Sportleiter und seit 1987 als Zweiter Schützenmeister. Zudem war er erfolgreicher Schütze in verschiedenen Pistolendisziplinen, einmal deutscher und mehrmals bayerischer Meister, Wimmer hält den Rekord beim "Kastenauer Stier"-Wettbewerb. Nun wollte er sein Amt in jüngere Hände geben.

Neuer Zweiter Schützenmeister ist Wolfgang Krüger.

Im Rückblick auf die Ereignisse im abgelaufenen Jahr berichtete Thaller von den Schützenfesten in Schwabering, Pullach und Söchtenau. Als sportliche Höhepunkte hob er das Turnier um die "Silberne Rose", das Kirchweihschießen, den "Robin Hood-Pokal" und als herausragendes Ereignis das 24 Stunden Turnier hervor.

Weiter musste der Schützenmeister von außerplanmäßigen Ausgaben berichten, da die Heizung kaputt ging und eine Alarmanlage installiert werden musste. Für die Jugend, versprach er, sollten Jugendbögen angeschafft werden, am Schützenhaus könnte eine Möglichkeit für eine kurze Bogenanlage im Freien geschaffen werden. Sportleiter Stefan Seiffert berichtete von Erfolgen auf Gauebene bis hin zur Teilnahme an den deutschen Meisterschaften, bei Rundenwettkämpfen und den verschieden Turnieren und Pokalwettbewerben.

Schatzmeister Christian Kästner erklärte der Versammlung die Einnahmen und Ausgaben, lobte die Kegelbahnausnutzung und erläuterte den Haushaltsvorschlag.

Auch heuer wurden mehrere Mitglieder für ihre langen Zugehörigkeit zur Feuerschützengesellschaft geehrt. Eine seltene Ehrung gab es dabei für Sabine Daurer, die seit 60 Jahren Mitglied ist. re

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