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Christoph Bensch-Andrä übernimmt Vorsitz

Ortsverein Rosenheim der Gewerkschaft ver.di wählt neuen Vorstand

Ein Teil des neuen Vorstands: (von links) Vorsitzender Christoph Bensch-Andrä, die Beisitzer Michael Hickmann, Günter Rödel, Wolfgang Tschentscher und Rolf Hertel, sowie Stellvertretende Vorsitzende Jasmin Winkler.
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Ein Teil des neuen Vorstands: (von links) Vorsitzender Christoph Bensch-Andrä, die Beisitzer Michael Hickmann, Günter Rödel, Wolfgang Tschentscher und Rolf Hertel, sowie Stellvertretende Vorsitzende Jasmin Winkler.

„Endlich wieder zusammenkommen“, mit diesen Worten begrüßte die Stellvertretende Ortvorsitzende Jasmin Winkler die Mitglieder des Ortsvereins Rosenheim der Gewerkschaft ver.di zu ihrer jüngsten Versammlung.

Rosenheim – Winkler berichtete für die erkrankte Vorsitzende Christine Gottelt über die Aktivitäten der vergangenen vier Jahre, die durch die Pandemie stark nachgelassen, beziehungsweise zu Erliegen gekommen sind. Der damalige Beginn der Arbeit im Ortsverein (OV) 2018 war noch voller Elan.

Mit einem neuen Angebot, einem Willkommensempfang für neue Gewerkschaftsmitglieder stieg man in die Arbeit ein. 2018 und 2019 konnten noch die Jubilarehrungen stattfinden, bis dies ebenfalls pandemiebedingt nicht mehr möglich war. Mit zentralen, digitalen Angeboten hatte man die Gewerkschaftsmitglieder zu Pandemiefragen und vielem mehr versorgt, so gut es ging.

Im Anschluss referierte der Geschäftsführer des ver.di Bezirks Rosenheim, Robert Metzger, zum Thema Transformation der Arbeit. So sind in vielen Betrieben zu Beginn der Pandemie neue digitale Arbeitsmittel eingeführt worden oder eine neue digitale Infrastruktur eingerichtet. Die Erfahrungen der Arbeitnehmer damit sind zweigespalten. Zum einen bieten die neuen digitalen Formen bessere Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, ein Großteil der Beschäftigten stellen aber auch eine höhere Arbeitsbelastung durch stärkere Digitalisierung fest. 56 Prozent der in einer Umfrage befragten Arbeitnehmer sind der Auffassung, dass durch die Digitalisierung die Arbeitsmenge größer geworden ist und 47 Prozent berichten von einem Anstieg der Überwachung und Kontrolle am Arbeitsplatz. Auch das Thema „fehlende Qualifizierungen“ ist als Folge der raschen Veränderungen der IT-Infrastrukturen in den Betrieben und Verwaltungen ein großes Problem. Deshalb sind tarifvertragliche Anpassungen schnellstmöglich vorzunehmen. Dazu gehören Bestimmungen zur Qualifizierung wie das Recht auf Weiterbildung ebenso wie Anpassungen beim Arbeitsschutz. Auch das Thema Orts- und Zeitsouveränität muss in Tarifverträgen deutlich mehr geregelt werden.

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Im Anschluss wurde der Ortsvorstand neu gewählt. Christoph Bensch-Andrä wurde zum Vorsitzenden wiedergewählt, Jasmin Winkler unterstützt ihn in der Funktion der Stellvertreterin. Als Beisitzer wurden Wolfgang Tschentscher und Dr. Rolf Hertel wiedergewählt, Gerhard Rödel, Michaela Hickmann und Irmgard Maushammer-Altmann wurden neu in den Ortsvorstand gewählt.

re/EW

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