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Nicht nur Inzidenzwert als Maß

Öffnungen schneller ermöglichen: Rosenheimer Wirtschaftsverbände fordern Modell à la Tübingen

Ein Corona-Schnelltest am Tag: Wie in Tübingen soll auch in Rosenheim damit wieder ein wenig mehr Normalität möglich sein.
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Ein Corona-Schnelltest am Tag: Wie in Tübingen soll auch in Rosenheim damit wieder ein wenig mehr Normalität möglich sein.
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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Weg von der Inzidenz, hin zum Modellprojekt: Regionale Vertreter der Wirtschaft verlangen, dass nicht mehr allein die Sieben Tage-Inzidenz als Maß aller Dinge gilt, um Lockerungen für Handel uns Gastronomie zu ermöglichen. Stattdessen sollen Schnelltests diesen Schritt beschleunigen.

Rosenheim – In einer Deklaration fordern Vertreter des Rosenheimer Regionalausschusses der Industrie- und Handelskammer, des Rosenheimer Einzelhandelsverbands wie auch des City-Managements Rosenheim vom Freistaat, auch in Bayern Modellregionen mit kontrollierten Öffnungen zuzulassen.

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Solche gibt es beispielsweise in Baden-Württemberg. Die Stadt Tübingen stellt seit Mitte März einen Tagespass für all jene aus, die einen negativen Schnelltest vorweisen können. Mit diesem wiederum können Getestete Geschäfte, aber auch Restaurants und Theater besuchen.

Wirtschaft will bei Organisation mithelfen

Ein solches Vorgehen wünschen sich die Wirtschaftsvertreter auch für die Stadt Rosenheim. Dabei zeigen sie sich bereit, ihren Teil beizutragen, um ein solches Vorhaben in Rosenheim zu verwirklichen: „Als Wirtschaft können wir zusammen mit der Stadt eine reibungslose Organisation der Tests, digitale Nachweise der Ergebnisse sowie eine digitale Kontaktnachverfolgung auf die Beine stellen und für ein engmaschiges Kontrollsystem sorgen.“

März: Modellprojekt vorstellbar

Auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März kann sich ein solches Modellprojekt vorstellen. „Ich halte jede Überlegung, dieser Pandemie anders zu begegnen, für überlegenswert“, meint er zum Vorschlag, bei der Bekämpfung des Corona-Virus nicht nur an Schließungen zu denken. Dies bedeute wiederum nicht, dass man unüberlegt Geschäfte und Gastronomie öffnen sollte.

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„Wenn wir die Erlaubnis bekämen, ein solches Modell auszuprobieren, bin ich mir sicher, dass wir das organisatorisch auf die Reihe bekommen.“ Jedoch: Voraussetzungen für den OB ist, dass sich die Staatsregierung finanziell an einem solchen Vorhaben beteiligt. Schließlich profitierten von den Ergebnissen der Studie auch andere Kommunen in Bayern.

Wenn wir die Erlaubnis bekämen, ein solches Modell auszuprobieren, bin ich mir sicher, dass wir das organisatorisch auf die Reihe bekommen.

Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März

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