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Diebald: Aus Prinzip energiesparend 

Nach vorne denken: Wie eine Lackiererei aus Rosenheim für Nachhaltigkeit eintritt

Familienunternehmer Richard Diebald
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Für eine blühende Zukunft: Familienunternehmer Richard Diebald denkt in Generationen und hat dabei besonders den Umweltschutz im Blick.

Nachhaltigkeit wird bei der Diebald Lackierung Logistik GmbH & Co. KG in Rosenheim großgeschrieben. Nicht nur in der Arbeitsweise, sondern auch bei der Energiebeschaffung wird hier darauf geachtet, den eigenen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

Rosenheim – Der Ursprung des Unternehmens, die kleine Kfz-Lackiererei, ist immer noch Teil der Diebald-Leistungen. Das Kerngeschäft aber erfolgt in den großen Werkshallen: hier werden Fahrzeuganbauteile aus Kunststoff und Metall, wie Türen oder Stoßstangen, in großen Anlagen perfekt lackiert. Namhafte Hersteller der Automobil- und Nutzfahrzeugbranche schätzen, neben der besonders guten Qualität, die Zuverlässigkeit von Diebald. Sie verlassen sich täglich auf die just-in-time und just-in-sequence Belieferungen aus Rosenheim, damit benötigte Bauteile pünktlich auf deren Produktionsstraßen eintreffen. 

Wissen aus dem Unternehmen für das Unternehmen

Trotz hohem Automatisierungsgrad setzt man bei Diebald auf erfahrene Hände mit Augenmaß. Dazu wird im Haus selbst aus- ­und weitergebildet. Besonders für die mittlere Führungsebene schätzt man die Kenntnisse und Erfahrungen der Diebald-Eigengewächse. Nachwuchs generiert sich oft aus der eigenen Mittelschul-Initiative für Schülerpraktika.

Der Betriebsursprung liegt 70 Jahre zurück. In der großelterlichen 5-Mann-Werkstatt wurden Reparaturen und Lackierungen vorgenommen. Heute ist das Betriebsgelände 40.000 m² groß und beschäftigt 300 Personen.

Immer an die nächste Generation denken

Neben der Automotiv-Branche schätzen auch Kunden der Maschinen- und Metallbaubranche den hohen Standard bei Diebald, denn in Rosenheim können sowohl Kleinstteile als auch große Stahlkonstruktionen oberflächenveredelt werden. Der umweltschonende Umgang mit Ressourcen – und der bewusste mit Energie – liegt der Geschäftsleitung rund um Richard Diebald, der von seinem näheren Umfeld schon mal augenzwinkernd als militanter Umweltschützer bezeichnet wird, seit über 30 Jahren am Herzen.

Er ist bereit, immer wieder jeden Stein in seinem Unternehmen umzudrehen, um es stets weiter zu verbessern. Dabei spielt es weniger eine Rolle, ob immer die wirtschaftlichste Lösung herauskommt. Wichtiger ist ihm, dass er in seinem Betrieb alles anpackt, was Umwelt und Mitarbeitern langfristig (!) dient.

Nicht zuletzt tut er das, um seiner Verantwortung als Familienbetrieb gerecht zu werden: in dritter Generation für die aktuellen Geschicke verantwortlich, sollen auch die nachfolgenden Diebald-Generationen den Familien ein guter und zukunftssicherer Arbeitgeber sein können – sowie ein zuverlässiger Partner für Lieferanten und Kunden in der Region bleiben.

Das Familienunternehmen bringt dem fachmännischen Arbeitseinsatz seiner Mitarbeiter große Wertschätzung entgegen.

Mehr regenerative Energien, weniger Verbräuche

Nachhaltiges Verhalten beginnt im Kleinen mit der richtigen Beleuchtung, die längst auf LED-Technik umgestellt wurde. Eigenen Strom liefert die 770 MW Photovol­taikanlage auf den Dächern der Werkshallen, aber auch das eigene Blockheizkraftwerk.

Damit aber nicht genug, durch die Kraft-Wärme-Kopplung wird neben Strom auch Wärme erzeugt, die wiederum zum Heizen verwendet wird.  Das spart Brennstoff und reduziert Emissionen. So weit, so gut. Das haben andere Unternehmen auch, aber bei Diebald sucht man bekanntlich weiter und weiter nach Verbesserungen. Im Lackierprozess beispielsweise. Hier wird viel Druckluft gebraucht, die wiederum jede Menge Abwärme erzeugt.

Lagerhaltung, Lackierungen & Logistik: Die motivierten Mitarbeiter nutzen ihre guten Chancen. Mehr als 50% im Mittleren Management sind Aufsteiger aus den eigenen Reihen.

Früher musste diese Wärme abgeführt werden, heute verwendet man die Abwärme der Kompressoren als Prozess-Wärme für Lackieranlagen. Die benötigte Temperatur für die die Trockner der Lackieranlagen liefert das Fernwärmenetz der Stadtwerke. Diebald ist der zweitgrößte Abnehmer in der Stadt. Beim eigentlichen Lackiervorgang kommt modernste Robotertechnik zum Einsatz. Der angewandte Hochrotationszerstäuber ist so präzise, dass Lackmaterial in großem Maße eingespart werden kann. Anfallende Reinigungsflüssigkeiten werden wiederverwertet. 

Diebald Lackierung Logistik GmbH & Co. KG
Simsseestraße 15
83022 Rosenheim
www.diebald-lackierung.de

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