Neun Bäume fallen für Anbau

Rosenheim – Für den geplanten Anbau an das Foyer des Lokschuppens müssen elf Bäume gefällt werden, von denen neun der städtischen Baumschutzverordnung unterliegen.

Bau- und Umweltausschuss stimmten in einer kombinierten Sitzung den Fällungen mehrheitlich zu. Während der Umweltausschuss mit 8:2 Stimmen die Beschlussvorlage unterstützte, sprach sich der Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschuss mit 8:3 Stimmen für sie aus.

Die Bäume müssen der Erweiterung des Foyers weichen. In dem unterkellerten Anbau sollen Toiletten, Garderobe, Lager und Räume für das museumspädagogische Programm untergebracht werden (wir berichteten). Allerdings können aus Platzgründen nur vier Bäume auf dem Areal rund um den Lokschuppen neu gepflanzt werden. Für die fünf restlichen Bäume ist eine Ersatzzahlung von je 500 Euro fällig. Das Geld wird für Baumpflanzungen oder Standortverbesserungen von Bäumen im Stadtgebiet verwendet, heißt es in dem Beschluss.

Im Zuge des Anbaus muss auch der kleine Spielplatz auf dem Lokschuppen-Areal verlegt werden: Die Spielgeräte sollen künftig als halbkreisförmiges Spielband an der Rückseite des Lokschuppens angeordnet werden.

Wie in der Sitzung bekannt wurde, soll demnächst ein Glasdach den Eingangsbereich vor Regen schützen. Denn trotz des Umbaus des Foyers wird es immer wieder zu Situationen kommen, bei denen sich die Warteschlange bis vor die Tür zieht – gerade an Regentagen, an denen erfahrungsgemäß die meisten Besucher kommen. Auch das Landesamt für Denkmalschutz hat für diese Lösung bereits Zustimmung signalisiert, wie Michael Kettenstock, Leiter des Bauordnungsamts, erklärte. Die gesamte Planung habe man im Vorfeld bis ins Detail abgeklärt. ku

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