Fotos: Der letzte Rosenheimer Neujahrsempfang mit Oberbürgermeisterin Bauer

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Reinhard Tomm, Leiter der Bundespolizeiinspektion Rosenheim (60), und seine Frau Silvia Tomm (55), Vize-Vorsitzende der Frauenunion Rosenheim Stadt. Die beiden waren zum 10. Mal beim Neujahrsempfang.
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Andreas (58) und Hermine Grün (57) vom Volkstanzkreis. „Wir wollen uns für die Zusammenarbeit mit der Stadt bedanken, unsere Wertschätzung gegenüber der Oberbürgermeisterin ausdrücken und gutes Wetter machen.“
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Marisa Steegmüller (54) und ihr Ehemann Andreas Pyhrr (65) von der Brauerei Flötzinger: „Wir freuen uns immer auf den Neujahrsempfang, weil dort die Aktivitäten des vergangenen Jahres noch einmal Revue passieren und unsere Brauerei bei vielen dieser Anlässe dabei war.“
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Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer bedankte sich in ihrer Neaujahrsansprache auch bei den vielen Aktiven der vielen Rosenheimer Vereine. Barbara Grießl (85) zum Beispiel kam zusammen mit ihrem Sohn Franz Grießl (55) zum Neujahresempfang. Die beiden sind seit vielen Jahren Mitglieder des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins Rosenheim 1 Stamm.
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Die stellvertretende Kreisbäuerin Maria Bichler (51) aus Fürstätt und Ihr Mann Josef Bichler (55 Jahre), Vorsitzender der Fürstätter Veteranen. „Die Einladung ist für uns eine Ehre“, meinten die beiden.
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Siegfried Bernegger (53) und Uschi Bernegger-Schneider (44) vom Autohaus Bernegger. Für die beiden war der Neujahrsempfang eine Premiere.
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Emin Türk, Schülersprecher der Mittelschule Westerndorf und Stadtschülersprecher (15, links) und Orges Elshani (15), Schülersprecher der Mittelschule am Luitpoldpark, freuten sich, dabei zu sein und Verbindungen zu anderen Schülersprechern knüpfen zu können.
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Johanna (14, links) und Veronika Mayer (17) sind Schülersprecherinen am Karolinen-Gymnasium. Veronika fand Bauers Rede und den Film „interessant, weil ich dadurch mitbekommen habe, was alles in Rosenheim passiert ist“.
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Polizeipräsident Robert Kopp (60), nach seinem Motorradunfall wieder genesen, kam zusammen mit seiner Frau Angelika (59): „Wir wären natürlich immer gekommen, aber beim letzten Neujahrsempfang von Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer muss man erst recht dabei sein.“
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Im Dienste der Freundschaft: Daniela Mann (links, 46) und Birgit Fischer-Kuhn (50) engagieren sich beim Förderverein Rosenheim-Briancon. Auch die Städte-Partnerschaften waren beim Neujahrsempfang ein Thema.
  • Michael Weiser
    vonMichael Weiser
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Es war der letzte Neujahrsempfang für Gabriele Bauer in ihrer Funktion als Oberbürgermeisterin von Rosenheim. Und viele waren dafür ins Kuko gekommen. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie.

Rosenheim – Die Frau an der Espresso-Bar hatte die schwarzen Flecken auf den Wangen nicht etwa zufällig abbekommen und unglücklicherweise den Blick in den Spiegel vergessen. Nein, das war Absicht. „Die bringen Glück, das ist Ruß von den Kaminkehrern“, sagte sie und zeigte auf die schwarz gekleidete Ehrenformation am Ende des Defilees. Ja, der Neujahrsempfang: Er ist ein bisschen Show, ist natürlich hoch offizieller Anlass, eine Ehre, ein Vergnügen, ein Muss für Netzwerker, so etwas wie das Klassentreffen der Stadtgesellschaft. Bierernst aber ist er nicht.

Bauer vermeidet das Wort "Abschiedsrede"

Man amüsierte sich, auch diesmal, vielleicht mit ein bisschen Wehmut. Weil es doch der letzte Neujahrsempfang mit Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (CSU) war. Die freilich vermied das Wort „Abschiedsrede“. Weil sie noch ein paar Monate im Amt ist. Und weil sie bis zur Amtsübergabe „weiter kraftvoll für die Stadt arbeiten“ wolle. Der letzte Neujahrsempfang – sozusagen ein letztes Mal unter vielen.

Wer auch immer nachfolgt: Er oder sie wird Fußstapfen von Format auszufüllen haben. Vielleicht hätte sich gerne auch der eine oder andere Kandidat von den Kaminkehrern mit Russ salben lassen. Um der guten Vorzeichen willen.

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