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Richtfest

Neuer Wohnraum für 600 Menschen in Nachbarschaft zur Technischen Hochschule Rosenheim

In Zimmermannskluft: Franz Knarr hält den Richtspruch für die neuen Gebäude. Schlecker
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In Zimmermannskluft: Franz Knarr hält den Richtspruch für die neuen Gebäude. Schlecker
  • Jens Kirschner
    VonJens Kirschner
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211 Mietwohnungen entstehen an der Lena-Christ-Straße bei der Technischen Hochschule Rosenheim, knapp die Hälfte davon staatlich gefördert. Mit einem Richtfest feierten die Baubeteiligten den Abschluss der ersten beiden Rohbauten. Die Projektbeteiligten zeigten sich zufrieden, vor allem im Blick auf einen Aspekt.

Rosenheim – Für ihr Bauprojekt an der Lena-Christ-Straße hat Rosenheims Wohnungsbaugesellschaft GWRS am Donnerstag (15. Juli) Richtfest gefeiert. Der Rohbau von zwei der insgesamt vier winkelförmig angeordneten Wohnblöcke steht kurz vor dem Abschluss. Die beiden anderen Gebäude sollen Ende August folgen.

Erster Bezug im Frühjahr 2022

Entstehen sollen insgesamt 211 Mietwohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 95 Quadratmetern. Rund die Hälfte der Wohnungen – 101 – sind staatlich gefördert, die übrigen frei finanziert.

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Insgesamt 600 Menschen sollen dort einziehen, die ersten Wohnungen sollen im Frühjahr 2022 bezugsfertig sein. Vorgesehen hierfür ist das Gebäude B, die Häuser A, C und D sollen im Abstand von vier bis sechs Monaten folgen.

Arbeiten nach Plan verlaufen

Bislang seien die Bauarbeiten nach Plan verlaufen. Entsprechend optimistisch ist die GWRS, den avisierten Termin für den Erstbezug halten zu können.

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Beschäftigt auf der Baustelle sind 140 Handwerker aus zehn Gewerken. 10.000 Quadratmeter Baugrund, schildert die GWRS, habe die Gesellschaft im Tausch mit der Bogensiedlung von der Technischen Hochschule und damit vom Freistaat Bayern als deren Träger erhalten. Weitere 7300 Quadratmeter stammten aus dem Eigentum der Stadt.

Architekturwettbewerb ausgelobt

Die ersten Planungen für das Projekt begannen im Jahr 2019 mit einem Architekturwettbewerb. Überzeugen konnte der Entwurf des Münchener Büros „SPP-Sturm, Peter + Peter“. Der Altbestand auf dem Gelände wurde bereits ein Jahr zuvor abgerissen.

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Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März hob in seinem Grußwort vor allem die schwierigen Umstände hervor, unter denen das Projekt nach dem Spatenstich am 12. März 2020 Gestalt annahm: „Eine großartige Leistung, wenn man bedenkt, unter welchen erschwerten Corona-Bedingungen dies erfolgt ist und auch weiterhin erfolgen muss“, lobte der Rathauschef.

Fast unfallfrei gearbeitet

Auch GWRS-Geschäftsführer Stefan Ludwig zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Arbeiten: „Es heißt zwar, auf Richtfesten wird immer gelogen, aber das stimmt nicht.“ Damit bezog er sich wohl auch auf den Richtspruch von Franz Knarr: „Im März des letzten Jahres hat die Firma Grossmann angefangen, bis jetzt ist alles gut gegangen. Beim Mauern, Betonieren und Schoin, koanna is vom Gerüst g’foin. Ich hoff‘, dass weida nix passiert und nix den Fortgang schikaniert.“

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Und Franz Knarr könnte hoffentlich recht behalten: Bis auf einen Bagatellunfall sei keiner der am Bau beteiligten Personen zu Schaden gekommen.

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