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Beschluss gefasst

Neue Straße in Oberwöhr heißt „Mangfallau“

Im Oberwöhrer Baugebiet „Krainstraße Nordwest“ soll eine neue Stichstraße künftig den Namen „Mangfallau“tragen.
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Im Oberwöhrer Baugebiet „Krainstraße Nordwest“ soll eine neue Stichstraße künftig den Namen „Mangfallau“tragen.

Den Namen „Mangfallau“ soll eine neue Stichstraße im Oberwöhrer Baugebiet „Krainstraße Nordwest“ tragen.

Rosenheim - Einen entsprechenden Beschluss hat der Haupt- und Finanzausschuss bei vier Gegenstimmen aus den Reihen von SPD und Grünen gefasst. Die Sozialdemokraten hatten vorgeschlagen, den Sozialdemokraten Waldemar von Knoeringen als Pate für den Namen des Weges in Betracht zu ziehen.

Er war 1946 Mitglied jener Versammlung, die nach dem Zweiten Weltkrieg Bayerns Landesverfassung ausarbeitete. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten war er ins Ausland geflohen und dort im Widerstand aktiv. Er komme aus dem Bereich der Aisinger Wies, wie SPD-Fraktionsvorsitzende Abuzar Erdogan den Vorschlag seiner Genossen begründete.

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Der CSU-Stadtrat Dr. Wolfgang Bergmüller schlug hingegen vor, die Bürger Oberwöhrs an der Entscheidung zu beteiligen. Seine Idee stieß jedoch bei Sozialdemokraten und Grünen auf Skepsis. „Aufgrund der aufgeheizten Situation dringend von einer Bürgerbeteiligung abraten. Zum Straßennamen werden die Bürger gefragt, zum Baugeschehen relativ wenig“, problematisierte Grünen-Stadtrat Franz Opperer die vorangegangenen Debatten über Bauvorhaben in diesem Gebiet. Die Anwohner dort hegen Bedenken, dass der Hochwasserschutz mit Errichtung der neuen Bauwerke nicht mehr gewährleistet ist (wir berichteten).

Am Flurstück orientiert

Die Verwaltung hatte sich mit ihrem Vorschlag „Mangfallau“ hingegen an der Bezeichnung des zugehörigen Flurstücks orientiert. „Aus Sicht der Verwaltung sollte die Benennung der Straßen im Bestand östlich angrenzend nach Vögeln im neuen Plangebiet aufgrund der räumlichen Absetzung und der anderen Gebietsstruktur mit Geschosswohnungsbau nicht fortgesetzt werden“, ist in der Vorlage zu lesen.

Ebenso sprach sich die Stadt dagegen aus, die Krainstraße entlang des neuen Stichweges einfach weiterzuführen. Der Name rühre wohl von der einstigen Mark „Krain“ im heutigen Slowenien. Diese Entstehungsgeschichte sei jedoch nicht gesichert. Ohnehin: Eine Anlehnung an diesen Namen sei aufgrund der abweichenden Erschließungsfunktion der Stichstraße im Plangebiet „nicht zielführend“, findet die Verwaltung.

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