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Beim Stadtjugendring

Neue Anlaufstelle: So will Rosenheim Ukraine-Flüchtlingen besser helfen

Die Vertreter des Stadtjugendrings, der städtischen Verwaltung, der Caritas, der Bürgerstiftung, der Volkshochschule und der Stadt Rosenheim arbeiten zusammen an der Koordinationsstelle „Rosenheim hilft“.
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Die Vertreter des Stadtjugendrings, der städtischen Verwaltung, der Caritas, der Bürgerstiftung, der Volkshochschule und der Stadt Rosenheim arbeiten zusammen an der Koordinationsstelle „Rosenheim hilft“.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Mit einer neuen Anlaufstelle will der Rosenheimer Stadtjugendring die Hilfe für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine bündeln. Das aus gutem Grund, denn bislang hakte es an einem koordinierten Vorgehen in der Stadt.

Rosenheim – Hunderte Geflüchtete aus der Ukraine sind in den vergangenen Wochen in Rosenheim angekommen. Viele wollen den Menschen helfen, doch weil die Koordination hakte, war das nicht immer einfach. Am heutigen Montag eröffnet der Stadtjugendring deshalb im Auftrag der Stadt eine Anlaufstelle, über die das ehrenamtliche Engagement für Geflüchtete aus der Ukraine koordiniert werden soll. „Wir wollen die vielen hilfsbereiten Menschen in Rosenheim dabei unterstützen, ihren eigenen Teil zur Flüchtlingshilfe beizutragen“, sagt Johannes Merkl, Geschäftsführer des Stadtjugendrings, und weiter: „Viele wollen helfen, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden sollen.“

Das Angebot – in Abstimmung mit Caritas, Diakonie, den Kirchen, der Stadtverwaltung, der Bürgerstiftung und der Volkshochschule – richtet sich an Ehrenamtliche, die den geflüchteten Menschen aus der Ukraine helfen wollen. Sei es beim Dolmetschen, bei der pädagogischen Betreuung oder bei Fahrdiensten. Auch Privatpersonen, die bereits geflüchtete Menschen aus der Ukraine aufgenommen haben, können sich über diese Hotline melden und nach bestimmten Hilfsangeboten sowie Informationen fragen. „Wir wollen zielgerichtet Hilfe vermitteln“, sagt Merkl.

Unter www.rosenheimhilft.de haben Bürger beispielsweise die Möglichkeit, genau zu sehen, welche Hilfe benötigt wird. Dort können sie auch eintragen, welche Unterstützung sie anbieten möchten. Auf der Website wird auch zu finden sein, ob, und wenn ja was, an Sachspenden benötigt wird. „Ansonsten wird darum gebeten, auf Sachspenden zu verzichten“, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtjugendrings.

Insgesamt sollen sich fünf Mitarbeiter des Stadtjugendrings um die Koordinierung kümmern. Damit die Hilfe auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Die Koordinierungsstelle ist von Montag bis Freitag von 9 bis 13 Uhr telefonisch erreichbar unter 0 80 31/ 94 138 33. Angebote werden auch per E-Mail entgegengenommen an rosenheimhilft@stadtjugendring.de. Mehr Infos gibt es unter www.rosenheimhilft.de.

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