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Antrag an Verwaltung

Bezug zum Nationalsozialismus? SPD will Straßennamen in Rosenheim prüfen

Der Philosoph und bekennende Antisemit Julius Langbehn stand Pate für diese Straße. Schlecker
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Der Philosoph und bekennende Antisemit Julius Langbehn stand Pate für diese Straße.

Die SPD Rosenheim hat einen Antrag an Oberbürgermeister Andreas März gestellt, in dem die Verwaltung beauftragt wird, eine Liste aller Straßennamen in der Stadt zu erstellen, deren Namensgeber oder Ursprung einen Bezug zum Nationalsozialismus aufweisen.

Rosenheim – Der Antrag resultiert aus der Berichterstattung im OVB vom Montag, 11. Oktober. In dieser wurde unter anderem über die Langbehnstraße geschrieben, deren Namen auf den völkisch-antisemitisch eingestellten Philosophen Philipp Langbehn zurückgeht. „Für die SPD-Stadtratsfraktion hat die Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte eine enorme gesellschaftliche Bedeutung“, ist im Antrag der Genossen zu lesen. Wer sich mit der Vergangenheit nicht auseinandersetze, könne die Zukunft nicht gestalten.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Rosenheim finden Sie hier.

„Die Akzeptanz historisch belasteter Straßennamen aus Gründen der Bequemlichkeit ist mit dem Andenken an jene Menschen, die aus rassistischen und menschenfeindlichen Motiven heraus vertrieben und ermordet wurden, nicht zu vereinbaren.“ Der Stadtrat kommt am Mittwoch, 27. Oktober, um 17 in der Luitpoldhalle zu seiner nächsten Sitzung zusammen.

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