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Drei Mal die Traumnote 1,0

Mit Mut ins Leben nach der Schulzeit – SFG in Rosenheim verabschiedet 86 Abiturienten

Insgesamt 16 Schüler schafften einen Zeugnisdurchschnitt von 1,5 und besser. Über die Traumnote 1,0 dürfen sich (von links) Felix Langer, Anna Reimers und Philipp Stary freuen.
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Insgesamt 16 Schüler schafften einen Zeugnisdurchschnitt von 1,5 und besser. Über die Traumnote 1,0 dürfen sich (von links) Felix Langer, Anna Reimers und Philipp Stary freuen.

Nach zwei Jahren mit Abiturverleihungen unter Pandemiebedingungen konnte jetzt die Abiturfeier des Sebastian-Finsterwalder-Gymnasiums wieder mit allen Abiturienten und deren Angehörigen stattfinden. Dieser Rahmen sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die letzten Schuljahre trotzdem stark durch Corona geprägt waren.

Rosenheim – Angesichts der immer noch präsenten Pandemielage sowie einer bedrückenden weltpolitischen Situation falle es nicht immer leicht, positiv in die Zukunft zu sehen, so Schulleiterin Brigitte Würth. Dennoch sei es aber gerade an dieser Schwelle ins Erwachsenenleben entscheidend, Ziele und Perspektiven für das zukünftige Leben zu entwickeln und mit Ideen und Visionen einen Weg für die nächsten Jahre und Jahrzehnte zu finden.

Anhand einer kleinen Geschichte verdeutlichte die Schulleiterin, wie dies gelingen könne: So wie in der Wahrnehmung der Menschen oft der eine schwarze Fleck auf einem weißen Papier dominiere, so konzentriere man sich auch im Leben häufig mehr auf die negativen Aspekte als auf das große weiße Papier um den Fleck herum, also die Fülle des Lebens, die man frei gestalten könne.

Zukunftsträume erfüllen

Daher wünschte sie den Abiturienten den Mut, ihre Zukunftsträume zu erfüllen, Wege auszuprobieren, sich immer wieder neu zu orientieren. Mit dem Ablegen der Allgemeinen Hochschulreife seien die Grundlagen dafür gelegt, dies auch erfolgreich zu meistern.

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Die Vorsitzende des Elternbeirats, Marion Heick, schloss mit ihren Worten daran an, indem sie ausgehend von wesentlichen Elementen der „Reife“ wie der Fähigkeit zur Selbstkritik, das Hinterfragen des eigenen Standpunktes und eigener Handlungen die Abiturientinnen und Abiturienten aufmunterte, beim Finden des eigenen, für sie selbst passenden Weges nicht immer den bequemsten zu wählen. Entscheidend sei die Freude, die man bei etwas empfinde, denn damit würde vieles als weniger anstrengend wahrgenommen. Vielmehr schöpfe man dadurch oftmals sogar neue Energie.

Abiturienten lassen Schulzeit Revue passieren

Nachdem Anna Reimers und Philipp Stary als Vertreter der Abiturienten in pointierter Weise die vergangene Schulzeit noch einmal Revue passieren ließen, folgte schließlich der zentrale Teil der Feier, die Verleihung der Abiturzeugnisse und die Ehrung für besonderes Engagement im Schulleben. Von den 86 Abiturienten erreichten in diesem Jahr 16 einen Zeugnisdurchschnitt von 1,5 und besser, davon drei mit der Traumnote 1,0: Felix Langer, Anna Reimers und Philipp Stary.

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Oberstufenkoordinatorin Monika Braunweiler moderierte die Übergabe der Zeugnisse sowie die Ehrung für besondere außerunterrichtliche Leistungen im Dienste der Schulgemeinschaft, beispielsweise im Schulsanitätsdienst, in den Musikensembles der Schule, als Tutoren oder als Schülersprecher.

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Die Georg-Dax-Stiftung zeichnete die drei besten Abiturienten mit dem Schnitt von 1,0 mit einem Preisgeld von jeweils 500 Euro aus. Wie auch in den vergangenen Jahren stiftete die Firma Adphos aus Bruckmühl einen mit insgesamt 500 Euro dotierten Physik-Abiturpreis, der in diesem Jahr Erik Bittner, Felix Langer, Sebastian Holzner, Amelie Tischer und Celine Mayer für sehr gute Leistungen im Physikabitur verliehen wurde. Die besten Absolventen wurden außerdem durch ein Buchgeschenk, das vom Förderverein gestiftet wurde, geehrt.

Musikalische Leckerbissen

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Ibsaa Kelbessa, der begleitet von Walther Senz am Klavier eine Sonate für Trompete und Klavier von Thorvald Hansen zu Besten gab, der Abiturientin Sara Osterrieder mit dem Song „Bloom“ von The Paper Kites, sowie vom Vokalensemble der Oberstufe mit „May it be“ aus dem Film „Herr der Ringe“ unter der Leitung von Walther Senz.re

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