„Mini-Wiesn“ in der Rosenheimer Innenstadt: Hier gibt es das Programm für Donnerstag und Samstag

Max Fahrenschon und sein Mitarbeiter bauen ein großes Karussell am Ludwigsplatz auf. Im Rahmen von „Sommer in Rosenheim“ entsteht in der Innenstadt eine Art „Mini-Wiesn“. Schöne
  • vonAlexandra Schöne
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Das Rosenheimer Herbstfest musste für dieses Jahr abgesagt werden. Die Stadt hat jedoch im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sommer in Rosenheim“ für Ersatz gesorgt. Wir haben alle Attraktionen zusammengefasst – los geht es am 29. Juli.

Update 29. Juli:

Herbstfeststimmung in der Rosenheim Innenstadt

Pressemitteilung der Stadt Rosenheim

Das „mit Abstand beste Publikum“ des „Sommers in Rosenheim“ bekommt ab Samstag, 01. August neue Attraktionen geboten. 

Ab 11 Uhr öffnen die Fahrgeschäfte und Buden der Schausteller. Karussells, Ballonverkauf, Schießstand, Ballwurf, Blumenpflücken und natürliche klassische Wiesn-Süßigkeiten verteilt auf die Münchener Straße sowie den Max-Josefs- und den Ludwigsplatz bringen Volksfestflair in die Rosenheimer Innenstadt. 

Auch die städtischen Einzelhändler beteiligen sich am „Sommer in Rosenheim“. Viele Geschäfte der Innenstadt werden am Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet bleiben.

Nähere Informationen zur Veranstaltung sowie den Link zum genauen Programm findet sich auf der Seite www.sommer-in-rosenheim.de

Das Programm der Mini-Wiesn

Donnerstag 29. Juli 2020 

18 - 21 Uhr – Flexibel Innenstadt: Walking Act: Susie Wimmer 

18 - 21 Uhr – Heilig-Geist-Straße: DJs Asta 

18 - 21 Uhr –  Flexibel Innenstadt:  Musik und Tanz: Tango Argentino 

18 - 21 Uhr Biergarten, Mailkeller, (bei Sonne) DJ Vinko 

Samstag, 01. August 2020

11 – 18 Uhr – Flexibel in der Innenstadt: Walking Acts: Andi Schantz, Emmeran Heringer, Stefan A. Pillokat, Susie Wimmer

11 Uhr – Treffpunkt: Nepomukbrunnen, Max-Josefs-Platz, Stadtführung: „Brunnen in Rosenheim“ (begrenzte Teilnehmerzahl) 

11 – 14 Uhr – Salingarten: Kind und Werk: Riesenseifenblasen 

18 – 19.30 Uhr – Nepomukbrunnen, Max-Josefs-Platz: Musik: Chris Gall am Piano

20 – 21 Uhr – Salingartenbühne: Clown-Comedy-Show: Arthur Senkrecht mit „Must be Love“

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27. Juli:

Vorbereitungen für Mini-Wiesn am Ludwigsplatz

Rosenheim – Gebrannte Mandeln, Schießstände und begeistertes Kindergeschrei beim Karussellfahren: Das sind die Markenzeichen des Rosenheimer Herbstfestes. Heuer muss die Wiesn wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Doch für einen Ersatz ist gesorgt. Unter anderem am Ludwigsplatz.

Zwischen Trachten Unterseher und Tui Reise Center am Ludwigsplatz laufen die Vorbereitungenim Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sommer in Rosenheim“ auf Hochtouren. Schausteller Max Fahrenschon hat gemeinsam mit zwei Mitarbeitern damit begonnen, sein 130 Quadratmeter großes Kinderkarussell aufzubauen. Es ist so massiv, dass er dafür zwei Tage braucht.

Karussell kostet 270 000 Euro

Er steigt mit einer Leiter auf den Wagen und reicht seinem Mitarbeiter einen Lautsprecher herunter. Die Seiten des 270 000 Euro teuren Fahrgeschäfts sind schon ausgeklappt. Die Autos und Flugzeuge, auf denen die Kinder später sitzen, sind noch im Inneren verpackt.

Die Sitze des Karussells sind noch in seinem Inneren versteckt. Von Autos bis hin zu Flugzeugen ist alles dabei. Besonders die kleinen Besucher dürfte das freuen.

Da das Karussell so groß ist, könnten auch unter Einhaltung der Corona-Hygieneregeln viele Kinder gleichzeitig fahren. Ein weiteres, dafür aber kleineres, wird beim Salingarten stehen. „Das ist aber in drei Stunden aufgebaut“, sagt Fahrenschon. Er freut sich über die Teilnahme am „Sommer in Rosenheim“. „Für mich ist es ein Hoffnungsschimmer.“

Auch bei „Sommer in Rosenheim“: Zwei junge Graffitikünstler zeigen ihre Arbeit

Gewehre werden nach jedem Gebrauch desinfiziert

In einigen Metern Entfernung ist ein zweiter Mitarbeiter mit dem Aufbau eines Schießstandes beschäftigt. Dieser gehört neben den zwei Fahrgeschäften auch zu Fahrenschons Beitrag zur „Mini-Wiesn“. Die Gewehre werden nach jedem Gast desinfiziert. Markierungen auf dem Boden sollen das Einhalten des Mindestabstands erleichtern.

Zu einem Wiesn-Besuch gehört in der Regel aber nicht nur Karussellfahren und Gewehrschießen, sondern auch ein Abstecher zu einer Verpflegungsbude. Deshalb bauen Fahrenschons Kollegen rund um das Karussell mehrere Hütten auf. Schokofrüchte, gebrannte Mandeln und Crêpes soll es geben. Außerdem werden „Slushs“ (halbgefrorenes Trinkeis) und Lángos, eine ungarische Spezialität, angeboten. Ballwerfen, Blumenpflücken und ein Ballonverkauf ergänzen das Repertoire. Alles wird von Rosenheimer Schaustellern bereitgestellt, erklärt Fahrenschon. Das sei der Stadt bei der Planung wichtig gewesen.

Schon im April habe er sich bei der Stadt um einen Ausgleich zum abgesagten Herbstfest bemüht. Dabei unterstützt haben ihn der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner und der Zweite Bürgermeister der Stadt Daniel Artmann. Jetzt hofft Fahrenschon, dass in den nächsten sechs Wochen bis zum Ende der Veranstaltungsreihe „ordentlich etwas los ist“ in der Stadt.

Die Mini-Wiesn startet am Samstag, den 1. August, um 11 Uhr. 

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