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Post in Social-Media-Gruppe sorgt für „Unruhe“

Messerangriff auf dem Rosenheimer Herbstfest? Das sagt die Polizei zu dem Facebook-Post

Hat es am Freitagabend (9. September) auf dem Rosenheimer Herbstfest eine Messerattacke gegeben? Dazu hat die Polizei jetzt Stellung genommen.
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Hat es am Freitagabend (9. September) auf dem Rosenheimer Herbstfest eine Messerattacke gegeben? Dazu hat die Polizei jetzt Stellung genommen. (Symbolfoto.)
  • Mathias Weinzierl
    VonMathias Weinzierl
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Ein Facebook-Post in der Gruppe „Flohmarkt Rosenheim“, in dem von einer Messerattacke auf dem Rosenheimer Herbstfest berichtet wurde, hat am Wochenende für viel Wirbel gesorgt. Binnen weniger Stunden wurde der Post fast 800-mal geteilt. So ist der aktuelle Ermittlungsstand der Polizei.

Rosenheim – Die vermeintliche Messerattacke, die es am Freitagabend (9. September) auf dem Rosenheimer Herbstfest gegeben haben soll, hat am Wochenende für viel Wirbel in der Region gesorgt. Nachdem bislang keinerlei Hinweise auf ein Verbrechen bei den Ermittlern eingegangen sind, geht die Polizei derzeit davon aus, dass es keine Messerattacke gegeben hat.

Eine Frau hatte in der Facebook-Gruppe „Flohmarkt Rosenheim“ von einer Gewalttat berichtet. Nach Angaben der Facebook-Nutzerin sei am Freitagabend ein Mann auf dem Rosenheimer Herbstfest zwischen Musikexpress und Autoscooter niedergestochen worden. Die Täter – zwei Männer und eine Frau – seien anschließend in Richtung Riesenrad davongelaufen.

Zwischenzeitlich wurde der Post in der fast 7000 Mitglieder starken Gruppe, der binnen weniger Stunden fast 800-mal geteilt worden war, gelöscht.

Bei Polizei bislang keinerlei Hinweise auf eine Messerattacke

Hinweise, dass diese Gewalttat stattgefunden hat, gibt es bislang nicht. „Es hat sich bei uns weder ein vermeintliches Opfer noch ein Zeuge gemeldet“, sagte Martin Emig, Sprecher beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd, auf Anfrage der OVB-Heimatzeitungen. „Stand jetzt gehen wir davon aus, dass es keine Messerattacke gegeben hat.“

Droht jetzt also der Facebook-Nutzerin, die den Post abgesetzt hatte, ein Verfahren? Wir werden am Ende die Ermittlungsergebnisse an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, die dann daraus ihre Schlüsse zieht“, so Emig, der den Post aber bislang nicht als „strafrechtlich relevant“ erachtet. In Hinblick auf „die Unruhe“, die der Post verursacht habe, rät Emig Social-Media-Nutzer aber dazu, vor dem Absetzen eines derartigen Posts mit der Polizei Rücksprache zu halten. Emig: „So können Falschinformationen oder Missverständnisse vielleicht im Vorfeld ausgeräumt werden.“

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