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20 Personen sitzen in Zug fest

Meridian kollidiert mit Baum: Sturmtief „Ylenia“ wirbelt Bahnverkehr in Rosenheim durcheinander

Einsatzkräfte der Feuerwehr helfen den Passagieren aus dem Meridian, nachdem das Fahrzeug mit einem umgestürzten Baum kollidiert war.
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Einsatzkräfte der Feuerwehr helfen den Passagieren aus dem Meridian, nachdem das Fahrzeug mit einem umgestürzten Baum kollidiert war.

Das Sturmtief „Ylenia“ ist durch Rosenheim und die Region gebraust. Pendler und Bahnreisende brauchten mehr Geduld.

Rosenheim – Auf der Strecke Rosenheim – Holzkichen stürzte zwischen Bruckmühl und Westerham gegen 18 Uhr ein Baum auf die Gleise und riss die Oberleitung mit sich. Ein Meridian der Bayerischen Regiobahn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Baum. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich 20 Personen im Zug. Alle Fahrgäste sowie das Zugpersonal blieben unverletzt.

Die Evakuierungsmaßnahmen der Feuerwehr Bruckmühl dauerten bis 20.30 Uhr an, da zuerst die Oberleitung abgeschaltet und geerdet werden musste, ehe mit der Bergung der Insassen begonnen werden konnte. Der Triebwagen war nach dem Aufprall nicht mehr fahrbereit und musste von einer Hilfslok abgeschleppt werden. Während der Dauer der Sperrung wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Die Strecke konnte im Laufe des Abends für den Zugverkehr wieder freigegeben werden.

Baum fällt in die Oberleitung

Bereits am Vormittag musste der gleiche Streckenabschnitt für mehrere Stunden aufgrund von Schäden an der Oberleitung gesperrt werden. Auch hier war ein Baum auf die Leitung gefallen.

Eine Behinderung gab es am Nachmittag ebenfalls im Bereich zwischen Rosenheim und Bad Endorf. Dort ließ eine beschädigte Oberleitung keinen Zugverkehr bis 18 Uhr zu. Die Bahnreisenden mussten auf Busse ausweichen. Später am Abend entspannte sich die Situation im Bahnverkehr allmählich.

Am Wochenende müssen sich Bahnreisende womöglich erneut auf längere Fahrtzeiten einstellen, da auch Sturmtief „Zeynep“ kräftigen Wind mit sich bringt. Zudem ist in den kommenden Tagen erhöhte Vorsicht bei Spaziergängen geboten. Laut Bayerische Staatsforsten können infolge der Stürme lose Äste abbrechen.

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