Manuela Stöberl gelang der Hattrick

Manuela Stöberl und Thomas Bauer (Mitte) wurden von Zweitem Bürgermeister Anton Heindl, Ulrich Maler, BLSV (von links) und Richard Horner (rechts) in einer Feierstunde gewürdigt. Foto : Ruprecht
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Manuela Stöberl und Thomas Bauer (Mitte) wurden von Zweitem Bürgermeister Anton Heindl, Ulrich Maler, BLSV (von links) und Richard Horner (rechts) in einer Feierstunde gewürdigt. Foto : Ruprecht

Doppelte Titelverteidigung bei der Wahl zu den Rosenheimer Sportlern des Jahres 2010: Sowohl Manuela Stöberl vom Kajak-Klub Rosenheim als auch Thomas Bauer vom WSC Kiefersfelden-Rosenheim wurden, wie im Vorjahr, wieder von den im Stadtverband für Leibesübungen (SfL) angeschlossen Vereinen als Jahressportler gewählt. Stöberl schaffte den Hattrick: Sie gewann die Wahl drei Mal hintereinander.

Rosenheim - "Wir erheben unser Glas zum Wohl auf unsere Sieger", würdigte Richard Horner, Vorsitzender des SfL, in seiner Laudatio bei der Feierstunde im Vereinsheim des TSV 1860 Rosenheim die beiden Vorzeigesportler. "So spannend wie diesmal verlief die Wahl in der 28-jährigen Verbandsgeschichte noch nie. Das Element Wasser spielte anscheinend eine entscheidende Rolle, kommen doch beide Sieger vom Wassersport, nämlich Kajak und Wasserski."

Stöberl errang 2010 bei der Kajak-Wildwasserweltmeisterschaft in Spanien mit dem dritten Platz in der Mannschaftswertung einen ihrer größten Erfolge, außerdem wurde sie in vier Disziplinen Deutsche Meisterin. "Das gab es meines Wissens noch nie in Deutschland", hob Horner hervor. Er zollte ihr größten Respekt, wie sie ihr Studium und den Leistungssport unter einen Hut bekomme.

Für Stöberl und Bauer sind nach eigenen Angaben dies Auszeichnungen von höchster Wertschätzung, für die sie sich vielfach bedankten, vor allem bei ihren Wählern. Bauer, ein Aushängeschild des WSC Kiefersfelden-Rosenheim, begann 1982 am Hödenauersee in Kiefersfelden das Wasserskifahren und holte in seiner Karriere vier Europameistertitel, einen Weltmeistertitel im Springen und wurde insgesamt 22-mal Deutscher Meister, davon zweimal im Jahr 2010. Heute hält er noch den Weltrekord von 63,80 Metern im Springen. Nun sei mit der aktiven Laufbahn Schluss, er wolle sich nun ganz seiner Familie und seinem Beruf widmen, sagte er.

"Sie tragen zum positiven Image der Stadt bei und wir danken Ihnen für Ihre Vorbildfunktion. Sie sind großartige Werbeträger unserer Stadt", hob Zweiter Bürgermeister Anton Heindl hervor. Ulrich Maier, Kreisvorsitzender des Bayerischen Landes Sport Verbandes, würdigte die beiden erfolgreichen Sportler ebenso und sprach von tollen Leistungen, die eine Extrawürdigung verdient hätten. "Ritsch" Horners Spezln Herbert Schwanzer und Franz Pircher aus Tirol umrahmten die Feierstunde musikalisch. ru

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