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Leserforum

Man diffamiert, wo immer es geht!

Zum Bericht „Die Demokratie ist nicht in Gefahr“, erschienen im Lokalteil:

In der Einleitung zu einem Interview mit Demokratie-Experte Florian Wenzel werden die beiden Begriffe Corona-Leugner und Impfgegner wie selbstverständlich in einem Satz genannt. Für derartige Verunglimpfungen gibt es den neudeutschen Begriff „Framing“. Es zieht mittlerweile seine Kreise vom kleinsten Provinzblatt bis in die großen Medienhäuser und Rundfunkanstalten. Man diffamiert, wo immer es geht, um politische Gegner in ein schlechtes Licht zu rücken. Als regelmäßige Spaziergängerin und auch privat habe ich Kontakt zu einigen Impfgegnern und Maßnahmen-Skeptikern. Kein einziger leugnet die Existenz des Coronavirus, das es im Übrigen nicht erst seit 2019 gibt. Die meisten erkennen mit mir an, dass Covid-19 durchaus ernst zu nehmen ist. Trotzdem gehen sie wöchentlich auf die Straße, weil sie die restriktiven Maßnahmen als unzulässige Beschränkung ihrer Grundrechte sehen.

Obwohl auch hier wieder diskreditiert wird, was das Zeug hält. Man spaziere mit Nazis und lasse sich für rechtsextreme Ziele vereinnahmen. Das meinen oft jene ganz genau zu wissen, die noch bei keiner einzigen Demonstration persönlich anwesend waren. Mir sind noch keine Nazis begegnet oder diese geben sich nicht zu erkennen. Sollte man nicht mehr demonstrieren, um zu verhindern, möglicherweise Beifall „von der falschen Seite“ zu bekommen?

Zurück zu Florian Wenzel, der sogar Kurse zum Thema „Demokratie gestalten“ gibt. Er äußert Verständnis dafür, dass man sich mit manchen Leuten nicht an einen Tisch setzen möchte! Was kann mich da noch verwundern, wenn einschlägige „Experten“ mit einem derart schlechten Beispiel vorangehen?

Elisabeth Wallner

Rosenheim

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