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Loretowiese: Pendler nicht kostenloser Parkmöglichkeit berauben

Zum Leserbrief von Herbert Sax „Bewirtschaftung wird Besucher abschrecken“ (Lokalteil):

Leser Herbert Sax hat recht, wenn er negative wirtschaftliche Folgen einer von den Grünen gewollten Bewirtschaftung der Loretowiese befürchtet. Aber es geht nicht nur um die ausfallende Gewerbesteuer. Diesen Platz für das kostenfreie Parken zu sperren, verleidet nicht nur dem gelegentlichen Tagesbesucher und Kunden des Einzelhandels den Besuch der Stadt, sondern beraubt die vielen täglichen Pendler einer halbwegs zentralen Abstellmöglichkeit für ihr Auto. Denn die meisten Pkw, die dort abgestellt sind, parken dort während der Arbeitszeit ihrer Benutzer. Nicht alle in Rosenheim beschäftigten Menschen haben das Glück, ihren Arbeitsplatz zu Fuß, mit Rad oder ÖPNV erreichen zu können. Bahnanschluss haben die wenigsten Orte und die Buslinien dünnen sich in der Peripherie stark aus. Zu berücksichtigen ist auch, dass viele Arbeitnehmer flexible Arbeitszeiten haben. Das Auto wird daher noch lange seine Funktion zu erfüllen haben. Die kostenlose Stunde in einem Parkhaus ist angesichts der Anforderungen keine Lösung. Es fehlen kostenlose Alternativen. Die Straßenränder erscheinen eher voll, oder sind durch Fahrstreifen für Räder blockiert. Schulen und Behörden wie das Hochbauamt sperren auch am Wochenende ihre Stellflächen für Nicht-Beschäftigte. Parkflächen werden teilweise für Radständer verwendet oder als Ladezonen für E-Autos reserviert. Und zu allem Überfluss beschlossen die Verkehrsminister dieser Tage, die Bußgelder fürs Falschparken auf bis zu 55 Euro anzuheben. Die Geschäfte der Innenstadt werden Umsatz an die Randbezirke und Versender verlieren. Auch für Arbeitgeber würde die Stadt unattraktiver, wenn das Personal täglich um seinen Stellplatz fürchten muss.

Norbert Vogel

Schechen

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