Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Austausch wegen hoher Corona-Zahlen in Rosenheim

Landrat Lederer und Oberbürgermeister März bei Söder: Viele Städte haben das gleiche Problem

Kabinett Bayern - Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
+
Ministerpräsident Markus Söder (CSU).
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
    schließen
  • Michael Weiser
    Michael Weiser
    schließen

Die Staatsregierung sucht den Austausch mit den Vertretern der Corona-Hotspot-Regionen. Und in Rosenheim sieht man sich bestätigt: Andere Regionen hätten ähnliche Probleme, man habe nichts falsch gemacht, sagt Rosenheims Oberbürgermeister März. Zu einer Maßnahme aber mahnen er und Landrat Lederer.

Rosenheim – Ministerpräsident Markus Söder hat am Dienstag (26. Oktober) zu einer Präsenzsitzung des Ministerrats im Max-Joseph-Saal der Residenz eingeladen, an der neben Landrat Otto Lederer (CSU) auch Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März (CSU) teilgenommen hat. „Wir haben unserer Erfahrungen aus Rosenheim geschildert und darüber gesprochen, wo der Schuh drückt“, sagt März. Neben der angespannten Situation im Klinikum sei auch über die zu geringe Impfquote diskutiert wurden.

Ebenfalls interessant: Rosenheim unter den Corona-Hotspots weit vorn

Probleme, die, so wurde während der Sitzung deutlich, auch andere Städte und Landkreise nur zu gut kennen. „Das Gespräch hat noch mal gezeigt, dass es anderen Städten ähnlich geht“, sagt März. Für ihn sei es wichtig gewesen, dass die Staatsregierung aus erster Hand erfahre, wie es vor Ort aussieht. Während der Sitzung habe man außerdem dafür plädiert, dass es ein einheitliches Vorgehen in ganz Bayern gibt. Einen erneuten Lockdown für Rosenheim schließt Oberbürgermeister März deshalb aus.

Überlegungen zur Situation an den Schulen

Abwartend äußerte sich Landrat Otto Lederer über die Ergebnisse des Treffens. Ob eventuell wieder mit schärferen Einschränkungen – etwa der Maskenpflicht an den Schulen – zu rechnen sei, müsse man abwarten. „Man wird sich dann Gedanken machen müssen, wenn die Ampel Richtung gelb geht.“ Zu überlegen sei zunächst, wie man die Impfkampagne voranbringe.

Lesen Sie auch: Die Kinderkurve geht in der Region Rosenheim durch die Decke: Schüler haben die höchsten Ansteckungszahlen

An den Schulen werde man, falls mehrere Infektionen innerhalb einer Klasse registriert würden, wie schon in den vergangenen Wochen Klassen in Quarantäne schicken oder Maskenpflicht für „ein oder zwei Wochen“ verhängen. Als besonders wichtig mahnte er eine bessere Koordination der Klinikkapazitäten im Freistaat, um schneller Patienten abverlegen zu können als zuletzt.

Kommentare