Schlaraffen-Reych "Im Rosenhag" feierte "Fest der Rosenkavaliere" im Ballhaus

Kunst, Humor und Freundschaft

Die neuen Mitglieder des "Rosenkavalier-Ordens" mit dem Großmeister, Ritter Modylon (links). Foto Auer
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Die neuen Mitglieder des "Rosenkavalier-Ordens" mit dem Großmeister, Ritter Modylon (links). Foto Auer

Rosenheim - Ein buntes internationales Treffen fand seinen angemessenen Rahmen im Ballhaus-Stucksaal: Die Rosenheimer Schlaraffen hatten zum "Fest der Rosenkavaliere" eingeladen. Der weltweite Freundschaftsbund der Schlaraffen hat mit dem Rosenheimer Reych "im Rosenhag" einen sehr aktiven Ableger. Deshalb strömten zu diesem Anlass, der alle drei Jahre stattfindet, die Schlaraffen aus über 30 Reychen zusammen. Von Brüssel über Potsdam bis Innsbruck, aus St. Gallen und von Wien waren sie nach Rosenheim gekommen. Eine besondere Ehre wurde sechs Mitgliedern zuteil, die in den erlesenen Orden der "Rosenkavaliere" aufgenommen wurden. Richard Strauss, der Namensgeber und Patron des Festes, bestimmte als Ehrenschlaraffe des Rosenhag die Thematik.

Die Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer nahm die Gelegenheit gerne wahr, diese hehre Schar persönlich zu begrüßen. Dass sie dies auch noch nahezu perfekt im sogenannten "Schlaraffen-Latein" tat, ließ ihr die Herzen der Anwesenden zufliegen. Wäre sie nicht ein weibliches Wesen, hätte man ihr längst die Mitgliedschaft in diesem Männerbund angetragen. Kunstvoll, launig und freundschaftlich präsentierte sie ihr Grußwort, ganz im schlaraffischen Sinne.

Dem offiziellen Teil schloss sich ein Feuerwerk an musikalischen, literarischen und kabarettistischen Auftritten der Schlaraffen an. Dabei bewiesen die Darbietungen, welch große und prächtige Palette an Kunstfertigkeiten in der Schlaraffia gepflegt wird.

Tosender Beifall belohnte die Künstler. Von der prächtigen Saalgestaltung bis hin zur ausgezeichneten Küche war die Veranstaltung ausschließlich von den Rittern, Knappen und Junkern - und den Burgfrauen - der Rosenheimer Schlaraffen produziert und präsentiert worden. Die Vorfreude auf das nächste Fest in drei Jahren stand den Besuchern bereits ins Gesicht geschrieben.

au

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