EHRENAMTSPREIS 2021

Kulturamt und Vielfaltsgestalter Rosenheim bewerben sich mit Projekt gegen Leerstand um Preis

Übergabe der Urkunde: Kulturamtsleiter Wolfgang Hauck (rechts) und Christian Hlatky von den Vielfaltsgestaltern. Auch im kommenden Sommer soll für Kulturschaffende wieder ein Raum in einem Leerstand in der Rosenheimer Innenstadt bereitgestellt werden.
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Übergabe der Urkunde: Kulturamtsleiter Wolfgang Hauck (rechts) und Christian Hlatky von den Vielfaltsgestaltern. Auch im kommenden Sommer soll für Kulturschaffende wieder ein Raum in einem Leerstand in der Rosenheimer Innenstadt bereitgestellt werden.

Mit dem Projekt „Huber-Seiler Haus – Leerstandsbelebung durch junge Kultur“ haben sich das Kulturamt der Stadt mit dem Bündnis der Vielfaltsgestalter Rosenheim für den Ehrenamtspreis der Versicherungskammer Stiftung beworben. Das ehrenamtliche Engagement wurde nun mit einer Urkunde gewürdigt.

Rosenheim – Von Juli 2020 bis Oktober 2020 diente das leer stehende Huber-Seiler-Haus in der Rosenheimer Innenstadt jungen Künstlern, Kunstgruppen und Kulturschaffende als Ort der Begegnung. Mit dem Haus wurde somit eine ganz besondere Atmosphäre im Corona-Sommer 2020 geschaffen.

Das leer stehende Geschäftshaus wurde als Galerie, Theaterbühne, Atelier und Treffpunkt für Künstler genutzt. Überhaupt erst möglich gemacht hat dieses außergewöhnliche Projekt eine enge Kooperation und beispielhafte Zusammenarbeit zwischen dem Kulturamt, dem Bündnis die Vielfaltsgestalter Rosenheim, dem Immobilieneigentümer, den Künstlern und weiteren Partnern.

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Mit dem Konzept, durch die temporäre Nutzung leer stehender Flächen die Innenstadt attraktiver zu machen haben sich das Kulturamt und die Vielfaltsgestalter bei dem Ehrenamtspreis 2021 der Versicherungskammer-Stiftung beworben. „Nach dem ersten Lockdown im Frühjahr 2020 haben wir durch verschiedene Ideen versucht, die Stadt wiederzubeleben, Kultur neue Räume zu geben und somit die Aufenthaltsqualität in der Stadt zu steigern.

Neben dem Kulturprogramm ,Sommer in Rosenheim‘ war auch die Nutzung des Huber-Seiler-Haus für junge Künstler einer dieser Projekte, die wir gerne unterstützt haben“, freut sich Wolfgang Hauck, Kulturamtsleiter über die Anerkennung und Würdigung des Engagements der Ehrenamtlichen in dem Huber-Seiler-Haus.

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„Über Kultur lässt sich gelebte Vielfalt besonders gut ausdrücken, deswegen standen wir den kreativen Menschen im Huber-Seiler-Haus zur Seite“, ergänzt Christian Hlatky, Koordinator der Vielfaltsgestalter Rosenheim.

Die Vielfaltsgestalter haben mittlerweile gemeinsam mit der Bürgerstiftung Rosenheim eine alte leerstehende Druckerei überlassen bekommen.

Dieses Objekt wird gerade renoviert.

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