Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


LESERBRIEFE AN DIE REDAKTION

Kritik an den Plänen in der Kufsteiner Straße

Zum Bericht „Vier Spuren und ein Schutzstreifen“ im Lokalteil:

„Da Lastwagen mehr Platz benötigen, müssen sie den Schutzstreifen mitbenutzen und dürfen Radfahrer währenddessen nicht überholen“, so der Bericht. Das ist schön, heißt es aber umgekehrt: Wenn der Autoverkehr stockt, stehen die Radler spätestens beim nächsten eingeholten Laster! Das ist wohl Radverkehrsförderung auf „rosenheimerisch“. Abgesehen davon gibt es gegen die unter anderem vom ADFC empfohlenen Schutzstreifen ein starkes Akzeptanzargument in der Praxis. Man muss nur einmal den Abschnitt der Klepperstraße zwischen Kunstmühlstraße und Bahnhof betrachten. Ein erheblicher Teil der von Westen oder Süden kommenden Radfahrer wechselt da an der Kunstmühlstraße auf die nördliche Straßenseite und „geisterradelt“ auf dem von der Fahrbahn getrennten Radweg, statt den südlich vorhandenen Schutzstreifen zu nutzen. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Unfallstatistiken keine Aussagekraft für das tatsächliche Sicherheitsgefühl haben!

Peter Allgajer Rosenheim

„In Zeiten knapper Kassen bin ich erstaunt darüber, dass ein derartiges Projekt wie der komplette vierspurige Ausbau der Kufsteiner Straße ohne Berücksichtigung der Kompromissvorschläge seitens der Stadtverwaltung beziehungsweise einiger weniger Stadträte beschlossen wurde. Wie viel allein der Grunderwerb bei den heutigen Bodenpreisen, ferner die Brückenerweiterung über die Mangfall und vor allem die zusätzlichen Fahrstreifen unter der Eisenbahnbrücke kosten werden, würde mich als Steuerzahlerin der Stadt Rosenheim sehr interessieren (die Bahn ist ausschließlich für die Renovierung und Instandhaltung der Eisenbahnbrücke verantwortlich nicht aber für den Bau weiterer Fahrstreifen). Wohin soll der Verkehr eigentlich geführt werden? Spätestens am Ausbauende an der Einmündung zur Briançonstraße wird sich der Verkehr wieder stauen. In wenigen Jahren wird die Westtangente fertiggestellt sein, warum nutzt die Stadt nicht diese Gelegenheit, den motorisierten Individualverkehr möglichst am Stadtrand auf Parkplätzen auszulagern und stattdessen den Bus- und Shuttleservice massiv zu fördern wie es zum Beispiel während der Landesgartenschau praktiziert wurde? Auch der Ausbau des Radwegenetzes ist dringend notwendig wie der erst kürzlich erschienen ADFC-Test gezeigt hat, der wieder sehr negativ für Rosenheim ausgefallen ist. Mit diesem Geld könnten sicherlich viele freie Fahrten mit dem Bus wie an den Adventssamstagen im letzten Jahr ermöglicht werden, von welchen nicht nur die Autofahrer, sondern dann alle Bürger der Stadt Rosenheim profitieren würden und letztendlich wäre auch noch dem Klimaschutz damit gedient.

Daniela Dieckhoff, Rosenheim

Kommentare