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Kanzelrede von Leiterin der Städtischen Galerie

Monika Hauser-Mair will „kreatives Potenzial Rosenheims sichtbar machen“

Monika Hauser-Mair ging auch darauf ein, was Kunst für die Gesellschaft leistet.
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Monika Hauser-Mair ging auch darauf ein, was Kunst für die Gesellschaft leistet.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Was ist eigentlich Kunst? Und welche Aufgaben hat die Städtische Galerie? Mit diesen Fragen hat sich die Leiterin der Städtischen Galerie, Monika Hauser-Mair, in ihrer Kanzelrede in der Erlöserkirche beschäftigt.

Rosenheim – „Kunst ist kein in sich geschlossener Kanon, der nur für Kenner oder Könner existiert“, sagte Hauser-Mair zu Beginn ihrer Rede. Vielmehr werde Kunst für und durch jedermann geschaffen – ganz unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder sozialer Stellung. „Kunst ist für uns alle und ich bin der festen Überzeugung, wir alle brauchen sie“, fuhr die Leiterin fort. Kunst wecke Emotionen, belebe den Geist, öffne den Verstand und biete Raum, für das, wonach sich alle sehen: ein Miteinander.

Diversität, Flair und Weltoffenheit

Damit Kunst gedeihen könne, bedürfe es laut Hauser-Mair einer Kommune, die Kreativität akzeptiere, wertschätze und fördere. Die künstlerisch geprägten Kreativen würden in einer Stadt wie Rosenheim Diversität, Flair und Weltoffenheit verbreiten. Diese Qualitäten machten den hohen Lebens- und auch Besuchswert einer Stadt aus. „Dieses kreative Potenzial Rosenheims immer wieder sichtbar zu machen, ist ein wesentliches Anliegen unserer Galerie“, sagte Hauser-Mair. Ihr Haus verstehe sich deshalb nicht nur als Galerie der Stadt – mit einer Ansammlung von Bildern und Objekten – sondern als kulturelle Einrichtung, die mit ihrer Arbeit weit über die Mauern des Ausstellungshauses hinaus in die Stadt und all „ihre Bewohner hineinwirken möchte“.

Sie finde es wichtig, die Menschen auch dort anzusprechen, wo sie sich täglich aufhielten – beim Einkaufen, in der Schule, im Krankenhaus oder eben auch mal sonntags in der Kirche.

Neue Möglichkeiten

In diesem Bestreben habe sie die Corona-Krise gestärkt. Die Pandemie eröffne auch neue Möglichkeiten. Denn um den Menschen trotz der Schließungen ein kulturelles Angebot zu bieten, sei im vergangenen Jahr unter anderem das Transit Art-Festival entstanden. Dort, wo es lange Zeit nur graue, uninspirierte Wände gegeben habe, zeige sich nun hochwertige Kunst – geschaffen für und durch jedermann.

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