Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


LESERFORUM

Krähen besser geschützt als Einwohner

Zum Bericht „Keine Alternative zur akustischen Vergrämung“ (Lokalteil):

Nach dem Bericht über die Sitzung des Umweltausschusses müssen wir feststellen, dass in Rosenheim Krähen besser geschützt werden als Einwohner. Die Krähenpopulation nimmt stetig zu und damit auch die Lärm- und Dreckbelastung. Dies wird anscheinend von der Verwaltung hingenommen und die Verantwortung auf die Regierung von Oberbayern und den Naturschutz geschoben. Da die Vergrämung nichts gebracht hat, lässt man alles so wie bisher. Eine Reduzierung der Population durch Abschuss wird nicht weiter verfolgt. Schade. Genehmigungen zur Reduzierung von Überpopulationen gibt es sehr wohl. Man denke nur an die Abschüsse bei Wildschweinen oder Rehwild, aber da steht eine starke Lobby dahinter. Die Beschützer der Saatkrähen sollten sich vielleicht einmal vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung auf meinen Balkon setzten und die Vögel beobachten. Im Umkreis von 50 bis 100 Meter sind zwei Baumgruppen mit der nötigen Anzahl dieser so geschützten Singvogelart. Wahrscheinlich würden sie nach kurzer Zeit fliehen. In Corona-Zeiten sollen wir möglichst zu Hause bleiben und Kontakte vermeiden. Aber das Geschrei ist nicht auszuhalten. Möglicherweise sollten die Anwohner in andere Orte ziehen damit es in Rosenheim mehr Platz und Freiheit für die Krähen in der Stadt gibt.

Josef Neujean

Rosenheim

Kommentare