Klärwerk als Pandemie-Warnsystem: Rosenheim lässt Abwasser untersuchen

Themenbild Kläranlage
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Die Abwässer der Rosenheimer in der Kläranlage sollen Erkenntnisse über das Coronavirus liefern

In Rosenheim sollen durch Auswertungen des Abwassers Erkenntnisse zur Ausbreitung des Coronavirus gewonnen werden. Im Herbst soll es losgehen.

Rosenheim – Die Stadtentwässerung Rosenheim nimmt an einem Forschungsvorhaben des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zum Abwassermonitoring teil. Das wurde jetzt im jüngsten Werkausschuss bekannt gegeben.

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Forscher wollen Proben aus Kläranlagen analysieren und damit herausfinden, wo es die meisten Infektionen gibt.

Warnsystem für Zahl der Corona-Infektionen

Daraus könnte ein Pandemie-Warnsystem entstehen. Auch im Hinblick auf das Corona-Virus. Denn die Corona-Pandemie hinterlässt auch ihre Spuren im Abwasser.

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Proben geben Aufschluss über Corona

Erarbeitet werden soll ein komplexes Verfahren von der Probenentnahme, der mikrobiologischen Aufbereitung und Analyse bis hin zur finalen Modellhochrechung.

Klärwerk plant regelmäßige Entnahmen

Im Klärwerk Rosenheim ist in diesem Zusammenhang im Herbst 2020 die Errichtung eines kontinuierlichen Probenentnahmesystems geplant, welches die Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums mit entsprechenden Proben und Informationen versorgt.

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