OVB-SERIE: ROSENHEIMER UND IHRE TIERISCHEN FREUNDE

Keiner kommt ohne Streicheln vorbei

Alexander Schmid und Susanne Kreuz sind die stolzen Besitzer des kleinen Chihuahuas.

Die kleine Hündin Fibi ist im Restaurant „La Pesquero“ in der Altstadt Ost gleichzeitig Wachhund und Besuchermagnet. Ihre Besitzer erklären stolz, warum das so ist.

Rosenheim –  Dunkle Augen blicken aus dem kleinen gemütlichen Hundehäuschen. Erst als ihr Herrchen mit einem Leckerli lockt, traut sich die 25 Zentimeter große Fibi aus ihrem Versteck. „Normalerweise ist sie aktiver, aber das Regenwetter mag sie gar nicht“, erklärt Alexander Schmid. Kein Wunder – als reinrassiger mexikanischer Chihuahua ist die Hündin definitiv an ein anderes Klima gewöhnt.

Nur ein Gewicht von gut einem Kilo

Seit Alexander Schmid und seine Partnerin Susanne Kreuz im Oktober das Restaurant „La Pesquero“ in Rosenheim gegründet haben, ist Fibi ein Teil davon – als Maskottchen und Wachhund: „An ihr kommt keiner ohne Streicheln vorbei“, sagt der Besitzer schmunzelnd. Die Kunden lieben sie. Viele Stammgäste fragen sofort nach dem Chihuahua, der auch gerne einmal während dem Essen auf einem Schoß sitzen bleibt. Auch außerhalb des Restaurants bleibt die Hündin selten unkommentiert. Grund dafür ist neben den großen Glupschaugen Fibis Größe. „Sie hat einfach sehr früh aufgehört, zu wachsen und ist kleiner geblieben als ihre Geschwister“, erzählt Alexander Schmid. Im Winter wiegt der Chihuahua 1,4 Kilogramm, im Sommer nur 1,1. Ihre früheren Besitzer mussten sie unter dem T-Shirt warmhalten und mit der Fingerspitze füttern. „Man wusste lange nicht, ob sie überhaupt durchkommt.“ Immerhin war sie bei der Übergabe mit sieben Monaten gerade einmal halb so groß wie jetzt.

Inzwischen ist die Kleine sieben Jahre alt und in ihrer Aktivität keineswegs eingeschränkt. „Sie schwimmt, rennt auf den Berg mit und hat die höchste Freude dabei“, ist sich Susanne Kreuz sicher. Sie macht alles mit und geht fast immer selbst. „Wir tragen sie nur bei hohen Stufen. Sie ist nicht als Handtaschenhund erzogen“, sagt die Besitzerin. Sie bellt nicht, hat ein freundliches Gemüt und liebt Kinder. Brav zeigt sie ihre Tricks „Sitz“, „Pfote“ und „Hoch“ und freut sich anschließend über ihre Belohnung.

Susanne Kreuz sagt, das einzige, was sie nicht mag, seien Leinen und schlechtes Wetter: „Wenn es regnet, muss man sie fast dazu zwingen, draußen ihr Geschäft zu machen.“ Anschließend zieht sie sich ganz schnell wieder in ihr warmes, kuscheliges Häuschen zurück. Auch wenn ihr die Gäste im Restaurant einmal zu viel werden, ist das flauschige Nest ihr Rückzugsort. „Schnarchen kann sie nämlich wie eine Große“, scherzt Alexander Schmid.

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