Kein Aufsichtsrat für Festival-GmbH

Weltstars, die den Mangfallpark rocken, Festivalpässe, die innerhalb weniger Stunden ausverkauft sind: Das ist das Rosenheimer Sommerfestival.

Der erfolgreiche Veranstalter, die Landesgartenschau Rosenheim 2010 GmbH, benötigt keinen zusätzlichen Aufsichtsrat, war sich der Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich einig. Die Grünen und Stadtrat Horst Halser (ÖDP) hatten in einem Antrag ein solches Gremium gefordert. Fraktionsvorsitzender Franz Lukas sprach von der Notwendigkeit, ein Forum zu schaffen, dass die Geschäftsführung berate und ihr den Rücken stärke. Die Ausschussmehrheit sah jedoch keine Notwendigkeit, denn anders als etwa bei der Gesellschaft für das digitale Gründerzentrum Stellwerk 18 seien die Aufgaben nicht vielschichtig, sondern auf die Festivaldurchführung begrenzt. Der Aufsichtsrat war nach Ende der Landesgartenschau abgeschafft worden. Entscheidungen trägt die Gesellschafterversammlung, der Stadtrat muss Festivalprogramm sowie Wirtschaftsplan zustimmen. duc

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