Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


Digitalministerin gibt Startschuss

Karolinen-Gymnasium Rosenheim ist dabei: Initiative BayCode soll Lust auf digitale Welt wecken

Staatsministerin Judith Gerlach (stehend) beim „Hackathon“ mit Schülern in München.
+
Staatsministerin Judith Gerlach (stehend) beim „Hackathon“ mit Schülern in München.

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach hat am Donnerstag (15. Juli) in München den Startschuss für die Initiative BayCode gegeben. In den kommenden drei Jahren tourt das Programm durch Bayern. Mit dem Rosenheimer Karolinen-Gymnasium steht bereits ein Teilnehmer aus der Region fest.

München/Rosenheim – Ziel der Initiative ist es, rund 5000 junge Menschen zwischen 11 und 18 Jahren in sogenannten „Hackathons“ für digitale Technologien zu begeistern und auf eine digitale Zukunft vorzubereiten. Das kostenlose Angebot richtet sich besonders an Jugendliche, die bisher wenig oder keinen Zugang zu digitaler Bildung hatten.

„Programmieren ist eine Schlüsselfertigkeit“

Gerlach betonte zum Start: „Programmieren ist eine Schlüsselfertigkeit des 21. Jahrhunderts. Darauf will ich unsere Jugendlichen vorbereiten.“ Sie seien zwar „Digital Natives“ und bedienten beispielsweise ihre Smartphones intuitiv. „Allerdings brauchen sie Unterstützung bei digitalen Grundfähigkeiten wie Medienkompetenz und eben auch Programmierung“, so die Digitalministerin weiter.

Lesen Sie auch: Abiturzeugnisse sollen im Raum Rosenheim trotz Corona-Pandemie feierlich übergeben werden

Mit BayCode will der Freistaat nach eigenen Angaben den Schülern notwendiges Know-how für ihren weiteren Weg mitgeben und sie auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten. Gerlach: „Denn nur durch die Förderung unserer jungen Generation können wir die Digitalisierung in Bayern langfristig und nachhaltig vorantreiben. Mit BayCode sorgen wir für Bayerns digitalen Nachwuchs.“ Die Initiative wird vom Bayerischen Digitalministerium in Zusammenarbeit mit der ReDI School of Digital Integration in München durchgeführt. Das Ministerium stellt hierfür in den kommenden drei Jahren rund 440 000 Euro zur Verfügung.

Arbeit in kleinen Gruppen

Im Rahmen von BayCode sollen die Jugendlichen gemeinsam in kleinen Gruppen arbeiten. Sie lernen dabei an einem Vormittag im „Learning-by-doing“-Ansatz erste Grundkenntnisse einer Programmiersprache und viele Tipps und Tricks, wie sie eine Homepage selbst programmieren können. Ziel ist, eine konkrete Herausforderung zu bearbeiten und die Ergebnisse noch am gleichen Tag zu präsentieren. Im ersten Jahr steht dabei das Thema Nachhaltigkeit im Fokus. Den Auftakt macht eine achte Klasse einer Mittelschule aus München.

Lesen Sie auch: Lehren aus der Corona-Krise: CSU-Politikerin fordert Umdenken - „Schüler sind keine USB-Sticks“

In den kommenden drei Jahren tourt BayCode dann durch alle bayerischen Regierungsbezirke. Zu den ersten Stationen zählt unter anderem das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim, wobei ein genauer Termin noch nicht feststeht. Derzeit sei der Besuch dort Ende des laufenden Jahres oder Anfang des kommenden Jahres geplant, sagte eine Ministeriumssprecherin gegenüber den OVB-Heimatzeitungen.

Interessierte Schulen können sich unter www.baycode.bayern.de bewerben. Am Ende jeden Schuljahres kürt zudem eine hochkarätige Jury aus Experten die besten Ergebnisse.

Mehr zum Thema

Kommentare