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Fürs ehrenamtliche Engagement

Kardinal Marx zeichnet Anton Heindl aus Rosenheim mit der Korbiniansmedaille aus

Bei der Ehrung: (von links) Kardinal Reinhard Marx, Anton Heindl und Stadtpfarrer Andreas Zach.
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Bei der Ehrung: (von links) Kardinal Reinhard Marx, Anton Heindl und Stadtpfarrer Andreas Zach.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Für ihren ehrenamtlichen Einsatz in der Erzdiözese hat Kardinal Reinhard Marx verdiente Gläubige ausgezeichnet. Zu den Geehrten gehört auch der ehemalige Zweite Bürgermeister der Stadt Rosenheim, Anton Heindl, der seit Jahrzehnten in verschiedenen Gremien aktiv ist.

Rosenheim – Ein bisschen wehmütig ist Anton Heindl schon. „Wenn man so eine hohe Auszeichnung von der Diözese bekommt, ist man in der Regel in einem gewissen Alter“, sagt Heindl. Fit fühle er sich mit seinen 73 Jahren dennoch. Und das muss er auch. Denn Anton Heindl ist kein Mann, der es im Alter ruhiger angehen lässt. Im Gegenteil. Das verrät ein Blick auf die Liste seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten.

Seit 45 Jahren Mitglied der Kirchenverwaltung

Er ist seit 45 Jahren Mitglied in der Kirchenverwaltung St. Nikolaus, seit 2013 Verbundspfleger der Stadtkirche Rosenheim-Inn. Seit 2009 ist Heindl Mitglied im Kuratorium des Caritas-Zentrums Rosenheim und in der Vorstandschaft des Fördervereins der Caritas-Senioren-Begegnungsstätte. Dem Dekanatsrat der Stadt gehört er seit 2014 an und seit 1971 ist er aktives Mitglied in der Kolpingfamilie. Zudem hat er Spenden in Höhe von fast einer Million Euro für die Renovierung der Kirche St. Nikolaus und für den Erhalt der Kirchenfenster der früheren Klinikkapelle gesammelt. „Das waren besonders interessante und schöne Aufgaben für mich, und ich war immer wieder begeistert, wie großzügig die Rosenheimer Bürgerschaft war“, sagt Heindl.

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Um zu verstehen, warum Anton Heindl macht, was er macht, muss man einen Blick in seine Vergangenheit werfen. Aufgewachsen in einer christlichen Familie habe er schon als Drittklässler ministrieren dürfen. Er erzählt vom Zelten an der Prien, Wanderungen zum Stripsenjoch im Kaisergebirge, Wallfahrten nach Tuntenhausen und dem Korbiniansfest in Freising. Und so sei es für den heute 73-Jährigen nur selbstverständlich gewesen, dass er sich auch nach seiner Jugend in der Kirche engagiert.

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Doch es ist nicht nur die Kirche, für die Anton Heindls Herz schlägt. Auch die Politik hat es ihm angetan. „Auch als Politiker habe ich die christlichen Werte hochgehalten“, sagt er. Sei es in seiner 30-jährigen Tätigkeit als Stadtrat oder als Zweiter Bürgermeister. Ein Amt, das er 18 Jahre lang innehatte. Im vergangenen Jahr war dann Schluss. Aus Altersgründen, wie er damals sagte.

Ruhiger ist es in seinem Leben dennoch nicht geworden. Er ist Vorsitzender des Fördervereins Volkshochschule und im Gewerbeverein. Im Sommer 2021 wurde er zudem zum Vorsitzenden des Hauskrankenpflegevereins gewählt. Aufgaben, die ihm noch heute Spaß machen.

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„Es war aber nicht immer einfach, die christlichen Werte hochzuhalten. Manchmal musste ich mich dafür auch verteidigen“, erinnert er sich. Als gläubiger Christ stehe er aber zu seinen Wurzeln im Glauben stehen und sei davon überzeugt, dass die römisch-katholische Kirche nie untergehen werde. „Wir müssen nur das das Gute bei unseren Mitmenschen und an das Gute in der Welt glauben“, sagt Heindl.

Zusammenhalt der Familie

Und genau das hat der 73-Jährige in all den Jahren gemacht. Angetrieben durch seine Familie und den Freiraum, den diese ihm gegeben hat. „Der Zusammenhalt in unserer Familie ist mir sehr wichtig. Denn die intakte Familie ist die Grundlage allen christlichen Glaubens wie auch einer guten und ausgewogenen Gesellschaft“, sagt Anton Heindl abschließend.

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