Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


„Führen mit Demut“

Johann-Rieder-Realschule in Rosenheim verabschiedet Schulleiter in den Ruhestand

Im Landesgartenschaugelände hielt Wolfgang Forstner seine Abschiedsrede.
+
Im Landesgartenschaugelände hielt Wolfgang Forstner seine Abschiedsrede.

Wolfgang Forstner hält seine Abschiedsrede im Landesgartenschaugelände. Nach 11,5 Jahren verlässt er die Schule als Schulleiter und die Wehmut ist ihm anzumerken.

Rosenheim– Noch sieht sein Büro aus wie immer, jedoch merkt man bereits beim Betreten, dass eine gewisse Abschiedsstimmung herrscht.

Im Jahr 1992 kam Wolfgang Forstner erstmals als Lehrer an die Johann-Rieder-Realschule (JRRS) in Rosenheim. Er war einer von damals insgesamt 27 Lehrern. Er empfand die „freie und lockere Art“ seiner Kollegen als bemerkenswert und begann als Sport – und Musiklehrer an der Schule zu wirken.

Nun verlässt er sie als Schulleiter. 11,5 Jahre übte er dieses Amt mit Leidenschaft aus – ganz unter dem Motto von Anselm Grün „Führen mit Demut“.

Auch wenn sich der ein oder andere Schüler wünschen würde, dass er trotzdem noch Musikunterricht geben könnte, wurde er nun zum Halbjahr in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Er will sich den Traum einer kleinen Landwirtschaft verwirklichen

Pläne hat der gebürtige Rosenheimer, welcher selbst Schüler im benachbarten Finsterwalder Gymnasium war, bereits einige: die ein oder andere Reise mit seiner Frau und das Betreiben einer kleinen Landwirtschaft, in welcher er mit effektiven Mikroorganismen den Anbau von Kartoffeln und anderen Gemüsesorten fördern möchte.

Nicht nur seine Persönlichkeit wird noch lange Teil der Schule sein, auch der eigens von ihm gepflanzte Goribaum wird hoffentlich noch lange an der JRRS bleiben.

Im Landesgartenschaugelände hielt er seine Abschlussrede

Aufgrund der Pandemie war eine würdige und gemütliche Abschiedsfeier mit musikalischer Untermalung und gutem Essen nicht möglich, aber Forstner ließ es sich nicht nehmen, sich von seinen Schülern und Lehrern zu verabschieden.

Zu seiner großen Überraschung fanden sich alle im Landesgartenschaugelände ein, um den letzten Worten ihres Schulleiters zu lauschen. Dieser war sichtlich sprachlos, als er seine Abschiedsworte von der Brücke aus an seine Schüler richtete.

+++ Mehr aus Rosenheim lesen Sie hier +++

Er sei nun 11,5 Jahre hier Schulleiter gewesen und er schätze es, dass sich alle immer auf Augenhöhe begegnet seien. Als kleines Geschenk könne er den Kindern und Jugendlichen nur ein frühes Unterrichtsende geben, worüber sich alle natürlich freuten. Der Ministerialbeauftragte für die Schulen Oberbayern-Ost, Wilhelm Kürzeder, richtete noch letzte Worte an Forstner und erzählte ein wenig über seinen Werdegang wobei er betonte, wie sehr er die Zusammenarbeit mit ihm geschätzt habe.

Die gesamte Schule wünscht ihrem nun ehemaligen Schulleiter alles Gute und einen verdienten Ruhestand.

re

Mehr zum Thema

Kommentare