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Vom Stadtjugendring organisiert

Jetzt wählen die Jugendlichen: Am 17. September findet die U18-Wahl in Rosenheim statt

Die U18-Wahl bietet für Jugendlichen die Möglichkeit, sich politisch zu beteiligen.
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Die U18-Wahl bietet für Jugendlichen die Möglichkeit, sich politisch zu beteiligen.

Wählen gehen ist eigentlich erst ab 18 Jahren erlaubt. Kurz vor der Bundestagswahl können Jugendliche aber bei der U18-Wahl ihre Stimme abgeben. Der Stadtjugendring aus Rosenheim organisiert die Aktion.

Rosenheim – „Du hast eine Stimme. Lass sie raus.“ Unter diesem Motto finden diesen Freitag die U18-Bundestagswahlen statt. Teilnehmen können alle Jugendliche in acht verschiedenen Wahllokalen. Diese sind in ganz Rosenheim verteilt.

Sozialpädagogin Sarah Zapf zeigt ein Infoplakat für Jugendliche über die Parteien.

Das Jugendzentrum „Chill Mill“ ist Teil des Projektes. Am Freitag können die Jugendlichen hier ihre Stimme abgeben. Laut der Sozialpädagogin Sarah Zapf ist es wichtig, dass es die U18-Wahlen gibt. „Die Jugendlichen haben in diesem Alter auch schon eine Meinung, die zählt“, sagt Zapf.

Infoplakate über Parteiziele

Um sich vor Freitag noch über die Parteien zu informieren, benutzen viele Jugendliche den Wahl-O-Mat. Zusätzlich gibt es Plakate, die über die Parteiziele aufklären. Laut Zapf läuft aber auch viel über Gespräche mit den Jugendlichen. „Wirreden mit ihnen über ihre Vorstellungen und schauen, was zu welcher Partei passt."

Lesen Sie auch: 12- und 13-Jährige größte Wählergruppe: U18 Wahlen finden in Stephanskirchen statt

Vor den Wahlen haben Jugendliche verraten, warum für sie die U18-Wahl wichtig ist und was sie sich von der Politik wünschen.

Enes Alarcin wünscht sich von der Politik Steuererleichterungen.

Einer der Jugendlichen ist Enes Alarcin.

Der 13-jährige Schüler nimmt am Freitag bei den Wahlen teil, weil für ihn Jugendliche auch Rechte haben. Wen er wählen soll, weiß er bisher noch nicht.

Daher will er sich bis Freitag noch informieren und auch den Wahl-O-Mat ausprobieren. Von der Politik wünsche er sich weniger Steuern.

Deniz Karaman findet, dass die Jugendlichen gehört werden sollen.

Für Deniz Karaman ist die Wahl wichtig, da laut ihm die Jugendlichen von der Politik gehört werden sollen. Bislang sei er sich auch noch unschlüssig, wen er wählen soll.

Der 14-jährige Schüler wünsche sich von der Politik unter anderem Steuererleichterungen. „Die Politik muss aber auch noch einiges für den Klimaschutz machen.“

Mehr Einsatz beim Klimaschutz

Der 17-jährige Jugendleiter und Auszubildender Oliver Borsos macht ebenfalls bei den Wahlen mit. „Ich will etwas beitragen." Für ihn seien die U18-Wahlen auch sehr wichtig.

Mehr Engagement von der Politik wünscht sich Oliver Borsos.

Schließlich stellen laut ihm die Jugendlichen einen großen Teil der Gesellschaft dar. Zudem findet er, dass die Politik zu wenig auf die Jugendlichen hört. Außerdem wünsche er sich von der Politik mehr Engagement beim Klimaschutz.

Wahlergebnisse für Politiker wichtig

Nach der Wahl werden die Ergebnisse über den Bayerischen Jugendring an Berlin weitergeleitet. Laut Zapf sind die Ergebnisse für die Politiker dort von großem Stellenwert und sehr interessant. Schließlich wissen sie dadurch, wie ihre eigene Partei bei den Wahlen abgeschnitten hat. Und auch im Jugendzentrum werden die Wahlergebnisse mit den Jugendlichen besprochen.

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Schon jetzt zeigt sich, dass sich viele Jugendliche von der Politik noch immer nicht Ernst genommen fühlen. Zudem falle es ihnen oft schwer zu verstehen, was die einzelnen Parteien wollen. „Es muss noch mehr Aufklärungsarbeit in Schulen geleistet werden“, findet Oliver Borsos.

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