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60-Millionen-Euro-Paukenschlag

Investmentgesellschaft „Captiva“ kauft „Medical Cube“ in Rosenheim: Was bedeutet das für die Patienten?

Der „Medical Cube“ an der Luitpoldstraße hat den Besitzer gewechselt.
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Der „Medical Cube“ an der Luitpoldstraße hat den Besitzer gewechselt.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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Der „Medical Cube“ hat den Besitzer gewechselt: Die Hamburger Investmentgesellschaft „Captiva“ hat das Gesundheits- und Dienstleistungszentrum erworben – für rund 60 Millionen Euro. Für die beiden Bauherrn keine einfache Entscheidung.

Rosenheim/Hamburg – Dr. Matthias Thurau und Dr. Dr. Ulrich Longerich hatten eine Vision. Sie wollten eine Anlaufstelle für Patienten aus der ganzen Region schaffen. Mittlerweile ist aus der Vision ein Ärzte- und medizinisches Dienstleistungszentrum geworden, das mehr als 45 Ärzte beherbergt. „Es ist genauso geworden, wie wir es uns vorgestellt haben“, sagt Longerich.

„Unheimlich stressig“

Aber er macht auch kein Geheimnis daraus, dass die vergangenen Jahre unheimlich stressig gewesen seien. Ein Grund, warum sich die beiden Männer jetzt für den Verkauf entschieden haben. „Es war eine sehr schwere Entscheidung. Wir haben hin- und herüberlegt“, sagt Longerich. Am Ende überwog der Wunsch, wieder verstärkt ärztlich tätig zu sein. Statt Eigentümer sind sie jetzt selbst Mieter im „Medical Cube“.

Spezialist im Bereich Gesundheitsimmobilien

Nachfolger ist der Hamburger Investment-Manager „Captiva“. Captiva ist – so geht es aus einer Pressemitteilung hervor – als Spezialist im Bereich Gesundheitsimmobilien seit 2008 aktiv und betreut den rund 500 Millionen schweren Immobilienfonds „Captiva Gesundheitsimmobilien Deutschland 2“. Neben dem Medical Cube gehören auch Neubauquartiere in Bamberg und Lohr am Main dazu.

„Wir sehen uns als Vordenker bei der Verknüpfung des Trends zu ambulanten medizinischen Strukturen mit entsprechend modernen, institutionellen Standards genügendem Immobilien“, teilt das Unternehmen auf seiner Internetseite mit.

Für Patienten wird sich nichts ändern

Für die Patienten in der Region wird sich durch den Verkauf jedoch nichts verändern. Dafür hat auch die Stadt gesorgt: „Die Stadt Rosenheim hat die notwendigen rechtlichen Regelungen getroffen, dass die städtischen Interessen hinsichtlich des Angebots an medizinischen Dienstleistungen im Objekt unabhängig von eigentumsrechtlichen Entscheidungen gewahrt sind“, heißt es dazu aus dem Rathaus.

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