Jahresversammlung des Bauernverbandes Pang mit Neuwahlen

Intakte Vertretung nötig

Die neue Vorstandschaft der BBV-Ortsgruppe Pang unter Leitung von Martin Grießer (links). Foto re
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Die neue Vorstandschaft der BBV-Ortsgruppe Pang unter Leitung von Martin Grießer (links). Foto re

Rosenheim - Ortsobmann Martin Grießer berichtete bei der Jahreshauptversammlung der Bauernverbands-Ortsgruppe Pang beim "Kirchenwirt" über Aktivitäten in der vergangenen Amtsperiode. Das Tätigkeitsfeld in den letzten fünf Jahren sei vielseitig gewesen und habe vom Hochmoor-Renaturierungsprojekt über den Milchstreik im Jahr 2008 bis zur Beteiligung am Panger Adventsmarkt sowie am "Milchfrühling" an der örtlichen Grundschule gereicht.

Zudem hätten sich, so Grießer, aufgrund unterschiedlicher Interessen zwischen Landwirtschaft einerseits und Gesellschaft beziehungsweise öffentlicher Hand andererseits immer wieder Auseinandersetzungen ergeben. In diesem Zusammenhang betonte der Obmann die Wichtigkeit der jährlichen Aussprache zwischen Bauernobmännern und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer mit Vertretern der Stadtverwaltung. Hier würden unter anderem Probleme durch Hundekot auf Futterflächen, Biberschäden an Gewässern und die Instandhaltung von Straßen und Feldwegen bearbeitet. Laut Grießer ist diesbezüglich mehr Kommunikation gegenüber der Bevölkerung erforderlich.

Georg Soyer, Stadtrat und BBV-Kreisvorstandsmitglied, bekräftigte die absolute Notwendigkeit einer intakten und mitgliederstarken Berufsvertretung gegenüber der Politik. Dabei sei gerade in der eigenen Kommune ein einheitliches Auftreten unverzichtbar.

Die anschließenden Neuwahlen unter Leitung von Soyer brachten folgende Ergebnisse: Ortsobmann ist weiterhin Martin Grießer aus Hohenofen. Dessen Stellvertreter ist Thomas Fischbacher aus Pang. Als Beisitzer fungieren Lorenz Schwaiger aus Pang und Peter Dinzenhofer aus Hohenofen. Der bisherige Beisitzer aus Westerndorf, Johann Rutz, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für ihn wurde jetzt Josef Dräxl gewählt.

Zum Thema Gewässerunterhalt im Einzugsbereich der Landwirtschaft sprach anschließend Thomas Hofmann vom Zweckverband des Landkreises Rosenheim. Einführend ging er auf die Wasserrahmenrichtlinie ein, die zum Ziel habe, den optimalen ökologischen und chemischen Zustand aller Binnengewässer zu erhalten. Die Landwirtschaft trage dabei durch die Bewirtschaftung der gewässernahen Flächen eine besondere Verantwortung. Anhand von zahlreichen Bildern stellte der Referent naturnahe und stabile Uferböschungen vor und erläuterte die richtige Pflege von ufernahem Baumbewuchs und Grünstreifen. re

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