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Festakt im Kultur- und Kongresszentrum zur Verleihung des Rosenheimer Wirtschaftspreises 2012

Innovation gehört zum Tagesgeschäft

Mit einem Schmunzeln reagierten Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (links) und die Preisträger des Rosenheimer Wirtschaftspreises 2012 auf den Ruf des Kameramannes "Achtung - hier spielt die Musik" und schauten wie gewünscht in die Linse. Die Preisträger von links: Karin Stäbler, Professor Ulrich Sieberath, Dr. Jochen Peichl, Dr. Helmut Schwarz und Wolfgang Huber.  Foto : Engelhardt
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Mit einem Schmunzeln reagierten Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer (links) und die Preisträger des Rosenheimer Wirtschaftspreises 2012 auf den Ruf des Kameramannes "Achtung - hier spielt die Musik" und schauten wie gewünscht in die Linse. Die Preisträger von links: Karin Stäbler, Professor Ulrich Sieberath, Dr. Jochen Peichl, Dr. Helmut Schwarz und Wolfgang Huber. Foto : Engelhardt

Rosenheim - "Die heimischen Unternehmer mit ihren modernen und zukunftsorientierten Arbeitsplätzen sind das Fundament des Wohlstandes und der Lebensqualität in unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger. Um die unternehmerischen Leistungen und Innovationen zu würdigen, verleiht die Stadt Rosenheim heuer zum fünften Mal den ,Rosenheimer Wirtschaftspreis' an ausgewählte Unternehmen, die sich besondere Verdienste um die Wirtschaft im Raum Rosenheim erworben und damit den Namen Rosenheim als Marke nach vorne gebracht haben", so Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer in ihrer Begrüßungsrede im Kultur- und Kongresszentrum.

In diesem Jahr waren 14 Unternehmen für den Wirtschaftspreis vorgeschlagen worden, aus denen der Stadtrat letztlich einstimmig drei Unternehmen ausgewählt hatte: die Firma Krones, das Institut für Fenstertechnik und die Firma Reich-Online-Service. Jedes der drei Unternehmen stehe für einen der Bereiche Industrie, Dienstleistung und Handel. Ihr Name und Engagement seien eng mit Rosenheim verbunden und könnten auch als Rosenheimer Erfolgsgeschichte bezeichnet werden.

Bauer gab einen kurzen Rückblick auf Entwicklung und Werdegang der Unternehmen und übergab den ausgelobten Preis an deren Repräsentanten.

Für die Firma Krones AG und ihr Werk Rosenheim-Raubling nahmen Werkleiter Dr. Helmut Schwarz und Wolfgang Huber, Spartenleiter der Pack- und Palettiertechnik, den Wirtschaftspreis entgegen. Beide versicherten, dass auch in Zukunft permanente Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung am Standort Rosenheim getätigt werden würden, damit der technische Maschinenpark nicht "zum alten Eisen" werde. Die Laudatio auf die Firma hielt Gerhard Posselt von der Posselt GmbH & Co KG Maschinen- und Gerätebau, der speziell auf die technischen Leistungen des erfolgreich international operierendes Unternehmens einging.

Die Firmenphilosophie, so Werkleiter Schwarz in seiner Dankesrede, basiere auf den Anforderungen, die ein deutscher Hochleistungsstandort mit sich bringe und dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit unter anderem auch dadurch abgesichert werden könne, weil die rund 950 Mitarbeiter als wertvolle Ressource im Mittelpunkt des unternehmerischen Geschehens stünden.

Der zweite Preisträger ist das 1966 gegründete Institut für Fenstertechnik (IFT), ein wissenschaftlicher Dienstleister für Fenster und Fassaden. Das Institut ist neben der Hochschule eine der tragenden Säulen der Rosenheimer "Holzkompetenz", in der das Zusammenspiel von Holz mit anderen Materialien und Komponenten erforscht und geprüft wird.

Institutsleiter Professor Ulrich Sieberath und kaufmännischer Geschäftsführer Dr. Jochen Peichl nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die 150 Mitarbeiter dankend entgegen. Die Laudatio oblag dem CSU-Landtagsabgeordneten Klaus Stöttner, Mitglied im Wirtschaftsauschusses des Bayerischen Landtages. Der Laudator verwies auf die erfolgreiche Zusammenarbeit des Fensterinstituts mit der Fraunhofer-Gesellschaft.

Das dritte Unternehmen ist das "kleine Fachgeschäft" am Rosenheimer Mittertor, das mit seinen Trachtenstoffen und sonstigen Auslagen für die modebewusste Damenwelt ein "Hingucker" ist. Seit 26 Jahren steht Karin Stäbler an der Spitze des seit mehr als 120 Jahren in Familienbesitz befindlichen Geschäftes. Für Oberbürgermeisterin Bauer ist es ein Vorzeigebeispiel für den gelungenen Wandel vom traditionellen Einzelhandelsgeschäft zum dynamischen Online-Handels-Unternehmen.

Laudator Professor Dr. Klaus Gutknecht von der Hochschule München skizzierte ins besondere die Unternehmerpersönlichkeit von Geschäftsführerin Stäbler sowie deren Engagement in zahlreichen Wirtschaftsverbänden. Mit der Übernahme der Firma Reich im Jahre 1986 habe Karin Stäbler das Geschäft vor der Schließung bewahrt und zuerst zu einem europaweit bekannten Meterwarenfachgeschäft und in der Folge zu einem prosperierenden Wäsche-Shop mit internationalem Online-Vertrieb und E-Commerce an einem zweiten Standort in Rosenheim umgebaut, in dem heute über 40 Mitarbeiterinnen tätig und 20 weitere geplant seien.

Der Festakt wurde musikalisch vom Bassisten Preston Jones umrahmt. je

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