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So reagieren die Clubbetreiber

Party mit Einschränkungen: In Rosenheim darf ab dem 1. Oktober wieder ohne Abstand und Maske gefeiert werden

„BavaMia“ statt „Wuid Club“: Marco Koob hat in seinem Lokal in der Adlzreiterstraße einiges verändert. Die große Eröffnung ist am Samstag geplant.
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„BavaMia“ statt „Wuid Club“: Marco Koob hat in seinem Lokal in der Adlzreiterstraße einiges verändert. Die große Eröffnung ist am Samstag geplant.
  • Anna Heise
    VonAnna Heise
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In anderen Bundesländern wird schon lange wieder getanzt, jetzt eröffnen die Diskotheken und Clubs auch in Rosenheim. Ab diesem Freitag (1. Oktober) darf ohne Abstand und Maske gefeiert werden, dafür aber mit einer verschärften 3G-Regel. So groß ist die Freude bei den Betreibern.

Rosenheim – Der Max-Josefs-Platz ist verlassen, das Licht der Laternen sorgt für eine schaurige Atmosphäre. Direkt neben dem Nepomukbrunnen steht Batman, der Superheld aus Filmen und Comics. Was bei einigen Passanten für Verwirrung gesorgt haben könnte, die an diesem Tag in der Stadt unterwegs waren, ist eine Szene aus dem Image-Film des Rosenheimer Nerdz Club in der Samerstraße. „Wir haben gewusst, dass Corona irgendwann vorbei sein wird und wollten mit dem Film einerseits einen humorvollen Rückblick auf unseren Lockdown geben und auf der anderen Seite natürlich unser Comeback ankündigen“, sagt Fischer. Und das findet bereits am Freitag, 1. Oktober, statt.

PCR-Tests sind notwendig

Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstag nach einem Kabinettsbeschluss im Umlaufverfahren mit. Für Besucher sowie Beschäftigte mit Kundenkontakt gilt eine verschärfte 3G-Regel: Einlass bekommen nur Geimpfte und Genesene, oder man muss einen negativen PCR-Test vorweisen. Ein Antigen-Schnelltest oder ein Selbsttest reichen also nicht aus.

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„Mit Feiern ohne Maske und Abstand kehrt endlich wieder die Normalität zurück, auf die wir alle schon so lange gewartet haben“, sagt Fischer. Da störe ihn auch nicht, dass alle seine Mitarbeiter, die Kontakt mit Kunden haben, mindestens zweimal wöchentlich einen PCR-Test machen müssen. „Hauptsache wir dürfen wieder öffnen“, sagt er.

Vom „Wuid Club“ zum „BavaMia“

Ähnlich äußert sich Marco Koob vom „BavaMia“ in der Adlzreiterstraße 11. In dem Lokal, das noch vor einigen Monaten den Namen „Wuid-Club“ getragen hat, hat sich in den vergangenen 18 Monaten einiges getan. „Wir haben komplett neu umgebaut und unser Image gewechselt“, sagt Koob, während er durch die Räume führt. Im Hintergrund ist leise Musik zu hören, überall sind Mitarbeiter im Einsatz, die malern, einrichten und alles für den Eröffnungstag vorbereiten.

Auch Batman freut sich auf die Eröffnung des Nerdz Clubs, die einen Image-Film gedreht haben.

Neue Garderobe und Bar

Es gebe sowohl eine neue Garderobe als eine neue Bar. Zudem sei die Getränkekarte überarbeitet worden. „Wir können es kaum erwarten, wieder aufzusperren“, sagt der Club-Betreiber. Gespannt habe er die Nachrichten in den vergangenen Tagen verfolgt und in den sozialen Medien bereits vor einer Woche zum „Grand Opening“ am 2. Oktober eingeladen. „Innerhalb von 24 Stunden waren wir komplett ausgebucht“, sagt Koob. Er freut sich darauf, die Gäste wieder in das „Rosenheimer Wohnzimmer“ einzuladen, zu sehen, dass „sie Spaß haben“.

Seit 19 Jahren im P2 Club

Groß ist die Begeisterung über die Lockerungen auch bei Sascha Khayat, der seit 19 Jahren den „P2 Club“ in der Ruedorfferstraße führt. „Nach anderthalb Jahren sind wir alle total heiß darauf, wieder zu arbeiten“, sagt er. Für ihn sei der Club sein Leben – auch deshalb habe er in den vergangenen 18 Monaten niemals darüber nachgedacht komplett dicht zu machen.

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Die Zeit, in der er sein Lokal pandemiebedingt nicht öffnen durfte, hat er genutzt um eine Ausbildung als Hundetrainer zu machen. Im P2 hat er nur Kleinigkeiten geändert. „Wir sind unserem Stil treu geblieben, damit sich die Leute nicht umstellen müssen“, sagt Khayat.

Wieder mit den Stammgästen feiern

Nachdem Ministerpräsident Markus Söder bekannt gegeben hat, dass die Clubs und Bars im Oktober wieder öffnen dürfen, habe er etliche Nachrichten bekommen, von Leuten, die es kaum erwarten könnten, vorbeizukommen. „Das hat uns alle unheimlich motiviert“, sagt er. Er freue sich vor allem auf seine Stammgäste.

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„Die gehören zur Familie. Das ist uns in den vergangenen Monaten sehr abgegangen. Umso weniger können wir es erwarten, bis wir wieder gemeinsam feiern.“ Eingekauft hat er bereits, auch sonst sei er startklar. Nur die Gäste würden noch fehlen – aber nicht mehr lange.

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