„Ich habe viele Ideen im Kopf“

Bei der Lieferung:Felix Steffan hat vor einigen Tagen die zweite Auflage des Rosenheim- Wimmelbuchs erhalten. privat

Rosenheim – Vor rund zwei Jahren hatte der Rosenheimer Felix Steffan (31) die Idee, ein Rosenheim-Wimmelbuch zu illustrieren.

Kurz vor Weihnachten 2019 kam das Buch auf den Markt. 1000 Bücher waren innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Nun erscheint das Wimmelbuch in der zweiten Auflage.

Ein Gespräch über die Schwierigkeiten, die den Illustrator durch die Corona-Krise treffen und warum er trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt.

Wie geht es Ihnen zu Corona-Zeiten und inwieweit beeinflusst die Krise Ihre Arbeit?

Mir persönlich geht es gut, aber ich denke, der Buchhandel leidet sehr unter der momentanen Situation. Ich habe viele Buchhandlungen mit der zweiten Auflage des Rosenheim Wimmelbuchs beliefert, kurz darauf mussten sie nun alle schließen. Ich hoffe, dass der Verkauf vor Ort bald wieder möglich ist.

Wie geht es für das Wimmelbuch jetzt weiter? Verkaufen Sie überhaupt noch Bücher?

Ich verkaufe die Bücher jetzt überwiegend über meinen Onlineshop, unter www.taubeundspatz.de. Hinzu kommt, dass viele Menschen im Moment zu Hause arbeiten und möglicherweise Ablenkung für ihre Kinder brauchen, die auch zu Hause sind. Da kommt ein Wimmelbuch wohl gerade recht. Und ich habe auch gehört, dass man in manchen Buchhandlungen trotz Schließung anrufen kann, um das Buch zu bestellen. Das finde ich eine gute Sache.

Was sind die Pläne für die Zukunft? Können wir uns auf ein zweites Wimmelbuch freuen?

Ich habe verschiedene neue Ideen im Kopf. Momentan plane ich vor allem ein Malbuch zum Rosenheim-Wimmelbuch. Ich schätze, es wird diesen Sommer erscheinen und dann auch im Buchhandel und in meinem Onlineshop zu finden sein. Interview: Anna Heise

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