Hoffen auf neue Förderprogramme

17 Millionen Euro flossen seit 1999 über das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" nach Rosenheim. AbEnde 2012 wird es zum reinen Bau-Förderprogramm. Vieles, was mit dem Geld angeschoben wurde, wird ehrenamtlich weiterbetrieben. Auf jeden Fall erhalten bleibt die bei der Rosenheimer Wohnbaugesellschaft GRWS angesiedelte Geschäftsstelle.

Rosenheim - In den verschiedenen Stadtteilen wurde durch das Programm viel erreicht, wie mehrfach berichtet. Zunächst haben hauptamtliche Quartiersmanager dafür gesorgt, dass Bürger aktiv wurden, um sich für ihre Anliegen und den Zusammenhalt des Viertels selbst einzusetzen. Dies mündete in die Gründung von Freiwilligenagenturen und den Rückzug der Hauptamtlichen.

Bis Ende 2013 sind noch die Gelder für die Bürgerfonds gesichert, über den die Stadtteilbewohner verfügen können, 25000 Euro für jedes der drei Quartiere.

Die SPD-Fraktion hatte wissen wollen, wie es weitergeht. Im Haupt- und Finanzausausschuss erklärte Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, eine Geschäftsstelle zur Koordination der ehrenamtlichen Arbeit werde immer notwendig sein. Darüber hinaus hoffe man auf weitere Gelder für bauliche Projekte aus diesem und weiteren Förderprogrammen. bi

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