Party am Max-Josefs-Platz: Das Stadtfest Rosenheim startet! 

Party am Max-Josefs-Platz: Die Band Nirwana verzauberte die Zuschauer schon vor zwei Jahren. Auch heuer sind sie wieder dabei. Am Samstag, 29. Juni, treten sie um 20 Uhr auf. Schlecker

Rosenheim – Endlich ist es wieder soweit: Am Freitag, 28. Juni, startet das Rosenheimer Stadtfest.

Zwei Tage, gefüllt mit Musik, Tanz und guter Laune. Veranstaltet wird der Sommer-Höhepunkt in der Innenstadt vom City-Management und der Stadt Rosenheim.

Sabrina Obermoser ist zufrieden. Seit Herbst plant die Geschäftsführerin des City-Managements das Stadtfest – mit Erfolg. Das Programm steht: Vom Salinplatz bis zum Ludwigsplatz ist vom Kinderprogramm bis zum Oldie-Abend alles dabei.

Eröffnung durch die Band „Club Society“

Pünktlich am Freitag, um 18 Uhr, eröffnet die Band „Club Society“ mit Soul und Funk am Max-Josefs-Platz. „Es ist ein besonderes Schmankerl für uns, das Stadtfest zu eröffnen“, sagt Jelena, die Sängerin der Band. Sie selbst ist gebürtige Rosenheimerin und freut sich vor allem auf das Publikum. Um 21.30 Uhr, sorgt die Band „Uncle Beat“ für gute Stimmung.

Parallel findet auf dem Salinplatz ein Weinfest statt. Auf Initiative der beiden Partnerstädte präsentieren Winzer aus Lazise ihre Weine. Für Gardasee-Feeling sorgt „Giulia Battista. Orchestra Manuel Bellomi“. Auch am Samstag, von 10 bis 24 Uhr, steht der Salinplatz noch ganz im Zeichen Italiens.

Am Samstag, 24. Juni, weitet sich das Stadtfest auf weitere Plätze in der Innenstadt aus: Im Salingarten gibt es von 11 bis 18 Uhr einen großen Sport- und Mitmachbereich in Zusammenarbeit mit vielen Rosenheimer Vereinen und Sportanbietern. Zeitgleich veranstaltet der Stadtjugendring sein Parkfest. Zahlreiche Kinder- und Jugendverbände kümmern sich um ein buntes Kinderprogramm. Es kann gewerkelt, gebaut, geklettert und getobt werden.

Von 10 bis 18 Uhr findet am Samstag auch das Esbaumviertel-Fest statt. Es gibt unter anderem eine Tombola, Kinderschminken und eine Perlenausstellung.

Am Ludwigsplatz veranstaltet das Polizeipräsidium Oberbayern Süd, anlässlich seines zehnjährigen Bestehens, eine Fahrzeugschau. Vorgeführt werden verschiedenste Einsatzfahrzeuge – von Nostalgie bis zum modernen Elektrofahrzeug. Kleine und große Besucher können ihre Geschicklichkeit am Fahrsimulator testen. Das Polizeipräsidium öffnet von 10 bis 16 Uhr für Führungen.

Von 11 bis 16 Uhr treten die Nachwuchs-Bands der Musikschule Rosenheim auf. Um 17 Uhr kommt die Gruppe „Amistat“. Um 19 Uhr tritt die Band „Squadra Leone“ mit deutschsprachigen Texten auf. Es folgen die Band „Woas mas“ (20.20 Uhr) und die Münchner Band „Oans no“ (22.30 Uhr).

Am Max-Josefs-Platz reiht sich ein Programmpunkt an den nächsten. Tagsüber steht er im Zeichen von bayerisch-traditionellen Gruppen. Der Volkstanzkreis Rosenheim, GTEV Rosenheim, die Blaskapelle am Wasn‘n, die Eisenbahner Musikkapelle, die Gospelsingers Rosenheim und der Spielmannszug Rosenheim sorgen für ein abwechslungsreiches Programm.

Ab 15 Uhr heißt es „Dancing in the city“. Ob Hip-Hop, Jazz-Dance oder Bollywood, die Rosenheimer Tanzvereine und Tanzschulen zeigen, wofür sie das ganze Jahr hart trainieren. „Die Tanzvereine üben so viel und treten nur selten auf einer großen Bühne auf. Jetzt haben sie die Gelegenheit, ihr Können vor einem breiten Publikum aufzuführen“, sagt Obermoser.

Am Abend ist von Cover, Charts bis Oldies für jeden Besucher etwas zum Mitsingen und Mittanzen dabei: Los geht es um 17.15 Uhr mit der Band „Funky Reflections“. Die Band, um Marinus Weidinger und Sebastian Kolb, gibt es schon seit 2013. Die jungen Rosenheimer Musiker spielen alles rund um Jazz und Groove. „Wir freuen uns wahnsinnig, dabei zu sein“, sagt Weidinger. Ab 20 Uhr rockt die Band „Nirwana“ den Platz mit einer professionellen Bühnenshow.

Altstadtführung mit Kostümen

Und es gibt noch etwas Besonderes: Die Altstadtführung in historischen Kostümen. Dafür schlüpfen die Stadtführer in geschichtliche Kostüme einer Figur aus der Rosenheimer Stadtgeschichte. Die Touren gibt es immer zur vollen Stunde, los geht es am Samstag, um 11 Uhr. Kosten: Vier Euro.

Es ist ein Programm, das abwechslungsreicher nicht sein könnte. Obermoser und das City-Management legen vor allem Wert darauf, die regionalen Bands und die städtischen Vereine einzubeziehen. „Das Konzept funktioniert. Am Salinplatz geht es ruhig zu. Hier kann man mit einem Glas Wein in der Hand entspannen. Am Ludwigsplatz können dann die Jungen richtig Gas geben“, sagt Obermoser. Ihr Höhepunkt: Einfach irgendwo gemütlich sitzen und das Fest genießen.

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